Schlauchsystem von Airpipe zum Lösen der Eisplatten vom Planendach

‚Schwellkörper’ Die prall gefüllten Airpipe-Flachschläuche liegen auf den Spriegeln auf und ‚formen’ sozusagen aus der Plane eine Schräge, an der Wasser und Eis seitlich abrutschen. Foto: Airpipe

Die gesetzliche Verpflichtung, das Planendach vor Antritt der Fahrt von Wasser und Eis zu befreien, wird von manchen Lkw-Fahrern oft vernachlässigt. Deshalb hat das österreichische Unternehmen Airpipe das gleichnamige nachrüstbare Schlauchsystem entwickelt, das mit Hilfe des fahrzeugeigenen Druckluftvorrats zwischen Plane und Spriegel angebrachte Flachschläuche mit Luft füllt.

Dadurch hebt sich das Planendach in Längsrichtung in der Mitte um gut 200 mm und an den Seiten um etwa 80 mm. Über die entstandene Schräge lösen sich Eis, Schnee und Wasser und rutschen seitlich ab. Anschließend wird die Luft aus den Schläuchen abgesaugt und der Fahrer kann seine Fahrt sofort antreten, ohne die zulässige Fahrzeughöhe zu überschreiten. Beim nächsten längeren Halt oder über Nacht lässt sich das Airpipe-System auch präventiv aktivieren. Dadurch können erst gar keine Eisplatten entstehen.
Die Plane ist nach dem Einbau des Airpipe-Flachschlauchs durch Federbügel und Gummizüge über jedem Flachschlauch mit dem Spriegel verbunden und liegt straff an. Dies ist wichtig zur Erfüllung der technischen Vorgaben für den Bahntransport.
Airpipe, Wallern, www.airpipe.at