Leichte Antriebswelle von CP autosport aus festem Stahl

Höchstfest und zäh: Die Leichtbau-Antriebswelle spart etwa 20 kg je Fahrzeug. Bild: Stahl-Informations-Zentrum

Um den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen zu senken und künftige Grenzwerte der EU für die CO2-Emissionen zu erfüllen, setzen Automobilhersteller und ihre Zulieferer bei nahezu allen Komponenten auf Leichtbau. Bei vollelektrischen beziehungsweise hybriden Fahrzeugen hat der Leichtbau eine besondere Bedeutung, da sich deren Gewicht aufgrund der Batterien je nach Fahrzeugkonzept um bis zu 50 Prozent erhöhen kann.

CP autosport hat jetzt eine Möglichkeit gefunden, Antriebswellen leichter zu machen und so rund 20 kg Gewicht je Fahrzeug einzusparen. Üblicherweise besteht ein solches Bauteil aus einer massiven Stahlwelle und Gelenken zum Ausgleich von Winkel- und Längenänderungen, die sich abhängig von Beladungszustand und Fahrsituation einstellen.

In Zusammenarbeit mit einem Stahlhersteller wurde eine Antriebswelle entwickelt, die durch ihr innovatives Design leichter ist und dennoch hohe Drehmomente übertragen kann. Das gelingt durch die Ausbildung der Welle als Rohr aus höchstfestem Stahl, der durch eine besondere Wärmebehandlung zudem eine vergleichsweise hohe Zähigkeit erhält. Die sonst bei Hohlwellen übliche Steckverbindung wird durch eine Schweißverbindung zwischen Rohrwelle und Tripodegelenken ersetzt. Dies trägt wesentlich zur erzielten Gewichtsreduktion bei.

Mit dieser Entwicklung erreichte das Unternehmen das Finale des Stahl-Innovationspreises 2012 in der Kategorie ‚Produkte aus Stahl’. Die erste Serienanwendung soll im Herbst 2013 in einem Hybrid-Supersportwagen von Porsche erfolgen.

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