ZF: Diagnosetool für Antriebstechnik-Spezialisten

Spezielle Systemdiagnose: Mit dem „ZF Testman“ lassen sich sämtliche Antriebstechnik-Systeme von ZF und ZF Services auf Herstellerniveau testen. Selbst Wackelkontakte und marode Steckverbindungen sollen sich damit aufspüren lassen. Foto: ZF

Nicht nur bei Pkw, sondern auch bei leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen steigt die Zahl elektronischer Systeme permanent – und damit wachsen auch die Anforderungen für Nutzfahrzeug-Werkstätten bei Service- und Diagnosearbeiten.

Daher hat der Zulieferer ZF ein eigenes Diagnosetool speziell für seine Antriebstechnik-Systeme entwickelt: den „ZF-Testman“. Mit ihm sollen sich die mechatronischen Produkte von ZF und ZF Lenksysteme „artgerecht“ diagnostizieren lassen.
„ZF-Testman“
Das Komplettsystem „ZF-Testman“ besteht aus einem Interface, der Prüfsoftware (inklusive einer Jahreslizenz) sowie je einem Anschluss- und Adapterkabel. Es lässt sich auf vorhandenen Werkstatt-PC oder -Laptops nutzen. Schnell installiert, soll das intuitiv bedienbare Diagnosesystem vielfältige Möglichkeiten bieten. Etwa aufgrund der spezifischen Fehlersuchtipps des Produktherstellers. Detaillierte Fehlercodes und dazu passende Lösungshinweise sollen dem Mechaniker zudem helfen, Störungen im Fahrzeug schnell einzugrenzen und zu beheben. Außerdem gibt es eine exklusive Servicedokumentationen sowie Spezialfunktionen, die nach eigenem Bekunden „das Expertenwissen von ZF“ wiedergeben.
Wackelkontakte
Selbst Wackelkontakte im Antriebs-Kabelbaum sollen sich mit dem „ZF-Testman“ rasch und zuverlässig aufspüren lassen. Zudem „bemerkt“ das System sich anbahnende Probleme wie oxidierte Steckverbindungen anhand einer automatischen Spannungsabfallmessung und informiert den Anwender anhand einer entsprechenden Warnmeldung.

ZF Services, Schweinfurt, Tel. 0 97 21 / 47 56 – 0, www.zf.com