Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring als Besuchermagnet

Kraftvolle Beschleunigung: Die meisten Boliden auf dem Nübrurgring brachten es auf über 1000 PS. Foto: Lanzinger

Über 165.000 Fans besuchten von Freitag bis Samstag den 28. Internationalen Truck Grand Prix auf dem Nürburgring. Die über 1000 PS starken Boliden boten kraftvollen Rennsport. Bei den insgesamt vier Läufen zur Truck-Europameisterschaft prägten die MAN-Piloten Jochen Hahn aus Altensteig im Schwarzwald und der Spanier Antonio Albacete das Rennbild.

Der Spanier liegt derzeit 12 Zähler vor dem auf dem Nürburgring umjubelten Schwarzwälder.
‚Mit dieser Zwischenbilanz kann ich bestens leben‘, meinte Jochen Hahn. Ein sportlich durchwachsenes Wochenende war dagegen dem Familienunternehmen Lenz aus Plaidt beschert. Für Vater Heinz-Werner und Sohn Sascha (beide auf Mercedes) reichte es nicht zu Podiumsplätzen. Die Rennleitung nahm den Routinier einmal wegen Geschwindigkeitsüberschreitung aus der Wertung (die Trucks dürfen maximal 160 Stundenkilometer schnell sein), ein anderes Mal wegen zu großer Rußentwicklung.
Der Truck-Grand-Prix ist nicht nur eine große PS-Show, sondern auch ein bedeutendes Forum für der Speditionsbranche. Rund 100 Firmen präsentierten auf dem rund 24.000 Quadratmeter großen Gelände im Innenbereich der Grand-Prix-Strecke ihre Produkte. Von neuen Trucks, Brems- und Navigationsystemen bis hin zu besonders Rücken schonenden Sitzsystemen reichte das Angebot der Hersteller und Zulieferbetriebe.
Im Unterhaltungsteil traten unter anderem Nena, Tom Astor und Truck Stop auf.