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Schneller und effizienter Klimaservice

Werkstatt-Servicestation von Waeco
Durch die Kombination von ‚Low-Emission‘-Technologie und dem optionalen, software-gesteuerten Heizband für den fahrzeugseitigen Sammler soll die Werkstatt mit der Servicestation ‚ASC 3500 G LE‘ von Waeco nicht nur Kältemittel, sondern auch Zeit sparen. Bild: Waeco

Der Preis für das Klimaanlagen-Kältemittel R134a steigt seit geraumer Zeit kontinuierlich – nicht zuletzt aufgrund gesetzlicher Vorschriften. Schon aus diesem Grund sollte man die Kältemittelverluste bei der Klimaanlagenwartung so gering wie möglich halten, empfehlen die Klimaservice-Spezialisten von Waeco. Das gelte insbesondere bei großen Kältemittelkreisläufen, etwa von Bussen, wo es zu beachtlichen Service-Emissionen des immer knapper – und teuer – werdenden Kältemittels R134a kommen kann. Der Emsdettener Klimaspezialist hat deshalb die sogenannten ‚Low Emission‘-Servicegeräte entwickelt, die nach eigenen Angaben nahezu 100 Prozent des Kältemittels rückgewinnen sollen. Für den Klimaservice an Lkw eignet sich laut Waeco das ‚ASC 2500 G‘, für Busse empfiehlt das Unternehmen das Modell ‚ASC 3500 G LE‘.

Kern der patentierten ‚Low Emission‘-Technologie ist ein vierstufiges Verfahren, bei dem auch die im Altöl enthaltene Kältemittelmenge zurückgewonnen und wiederverwertet wird. Außerdem ist die Vakuumpumpe geschlossen und ebenfalls mit dem internen Kältemitteltank des Servicegeräts verbunden, sodass praktisch kein Gas entweichen kann. Laut Waeco amortisiert sich der höhere Anschaffungspreis eines ‚Low Emission‘-Geräts wegen der eingesparten Kältemittelkosten schnell – was besonders für großvolumige Bus-Klimaanlagen gelten soll. Denn dort soll das ‚ASC 3500 G LE‘ bis zu zwei Kilogramm mehr Kältemittel herausholen, die bei herkömmlichen Geräten verloren gehen.

Und da der Klimaservice an solch großen Kältemittelkreisläufen erfahrungsgemäß sehr zeitaufwendig (bis zu 10 Stunden) ist, empfehlen die Emsdettener als optionale technische Ergänzung des Bus-Geräts ein zusätzliches Spezialheizband, das um den Sammler der Fahrzeugklimaanlage gelegt und über die im Klimaservicegerät hinterlegte Software angesteuert wird. Das soll den Serviceprozess um bis zum 80 Prozent (auf rund zwei Stunden) verkürzen, versprechen die Emsdettener.