Knorr Bremse hat Geschäft um Schadstoffreduzierung im Visier

Künftig werden Abgasrückführventile und Abgasbremsklappen (im Bild) des englischen Herstellers GT Group das Produktsortiment des Münchener Bremssystemspezialisten Knorr-Bremse erweitern. Vorerst allerdings nur in Asien. Bild: GT Group

Der Münchener Zulieferer und Bremssystemspezialist Knorr-Bremse will künftig nach eigenem Bekunden auch im Geschäft um die Schadstoffreduzierung mitmischen. Dazu soll die englische GT Group, ein Hersteller von Drossel- und Abgasklappensystemen, übernommen werden. Das in Peterlee ansässige Unternehmen, das sich zu den Weltmarktführern in den beiden Produktsegmenten zählt, entwickelt und produziert vorwiegend Abgasrückführventile und -bremsklappen für Nutzfahrzeug-Dieselmotoren und beschäftigt dazu rund 250 Mitarbeiter an vier Standorten im Umkreis.

Einem Statement von Dr. Peter Laier, Mitglied des Vorstands und zuständig für die Division Nutzfahrzeuge bei Knorr-Bremse, zufolge will man mit der Übernahme fundiertes Know-how und neuen Technologien ins Unternehmen holen und mit den mechatronischen Abgasbremsklappen von GT das eigene Produktportfolio insbesondere in Asien ergänzen.
Zudem wolle man gemeinsam in neuen Regionen wachsen und die Marktposition in Europa und Nordamerika weiter ausbauen. Fernziel sei es, den Kunden integrierte Systemlösungen und Subsysteme anbieten zu können, welche einen ebenso sicheren wie effizienten Betrieb von Truck, Trailer und Bussen über den gesamten Lebenszyklus sicherstellen.

Knorr-Bremse, München
Tel. 0 89 / 35 47 – 0 www.knorr-bremse.com