

‚Flüssige Ersatzteile‘
Die CUT Werkstatt GmbH mit Sitz im sächsischen Großrückerswalde ist Teil der Swing+Cut Unternehmensgruppe und spezialisiert auf die Wartung, Reparatur und Instandhaltung von Lkw und Baumaschinen. In der modern ausgestatteten Werkstatt werden Fahrzeuge sämtlicher Marken betreut – vom Routine-Service über Bremsen- und Hydraulikarbeiten bis hin zu komplexen Motor- und Aufbau-Instandsetzungen. „Mit Hilfe moderner Diagnosetechnik und erfahrenen Kfz-Mechatronikern gewährleisten wir eine hohe Servicequalität und kurze Standzeiten“, erzählt Lars Hofmann, Werkstattmeister bei Swing+Cut.
Neben der Betreuung des eigenen Fuhrparks bietet das Unternehmen seine Leistungen auch externen Kunden an. Dabei handelt es sich um gewerbliche Transportunternehmen, Bau- und Recyclingbetriebe oder kommunale Auftraggeber. „Letztendlich leisten wir täglich unseren Beitrag, dass Fahrzeuge und Maschinen im Einsatz zuverlässig funktionieren und Stillstände auf ein Minimum reduziert werden“, so Hofmann. Zusätzlich steht auch ein Fahrzeug für den mobilen Werkstattservice zur Verfügung, falls ein Fahrzeug liegengeblieben ist.

Schmierstoffe und Additive
Wenn es um Schmierstoffe und Additive geht, spricht Lars Hofmann von ‚flüssigen Ersatzteilen‘. Ein stimmiger Ansatz, denn hochwertige Motorenöle mit entsprechenden Herstellerfreigaben sorgen für einen zuverlässigen Motorlauf. Voraussetzung ist die Einhaltung der vorgeschrieben Wechselintervalle. „Manch einer nimmt das nicht allzu genau oder verwendet günstige ‚No-Name‘-Öle“, weiß Hofmann. Letztendlich solle man stets auf Qualitätsprodukte achten und natürlich regelmäßig den Ölfilter wechseln.
Öladditive

Da Nutzfahrzeug-Motoren immer zuverlässig funktionieren müssen, kommen bei Swing+Cut auch Öl- und Kraftstoffadditive zum Einsatz. Hofmann nennt beispielsweise die Pro-Line Motorspülung des Ulmer Schmierstoff- und Additiv-Spezialisten Liqui Moly. Zum Einsatz kämen bei Bedarf auch Verschleißschutz und Ölstopp-Produkte. Auch andere Hersteller wie Ravenol, Bizol, Wynns oder BG Products bieten entsprechende Additive an.

Kraftstoffadditive

Tatsächlich unterscheiden sich mitunter auch die Kraftstoffqualitäten. Dies könne je nach Land und Marke der Fall sein, so Achim Lenk, Gebietsleiter Nutzfahrzeuge bei Liqui Moly. Auch hier hält das Ulmer Unternehmen entsprechende Aditive vor, die die Kraftstoffqualität verbessern, den Verbrauch reduzieren und das Kraftstoffsystem pflegen, reinigen und schmieren. Zudem begünstigen die üblichen Kurzstreckenfahrten in der Baubranche eine Verstopfung des Partikelfilters. Bei regelmäßiger Anwendung verlängert der Pro-Line-Dieselpartikelfilterschutz die Lebensdauer des DPF. Ausgenommen davon sind Fahrzeuge im Pkw-Bereich, die mit einem eigenen Additivsystem ausgestattet sind.

Des Weiteren bietet der Bioanteil im Kraftstoff und das darin enthaltene Wasser, Bakterien und Pilzen einen Nährboden – mit entsprechenden Folgen. „Das Anti-Bakterien-Diesel-Additiv wirkt dem nicht nur entgegen, es bewahrt auch das Kraftstoffsystem vor Korrosion“, so Lenk. „Zusätzlich schützt es die Bauteile des Einspritzsystems. Teure Reparaturen und Ausfallzeiten der Fahrzeuge können vermieden werden.“
Additive machen den Unterschied
Tatsächlich sind sowohl Kraftstoffe als auch Motoröle bereits additiviert. Es handelt sich bei Dieselkraftstoffen um Cetanzahl-Verbesserer, Korrosionsschutz-Additive, Antioxidantien und Reinigungsadditive. Der Anteil beträgt beim Standarddiesel in der Regel zwischen 0,05 und 0,1 Volumenprozent. Beim Premiumdiesel ist der Anteil etwas höher, die Kraftstoffe sind jedoch deutlich teurer und werden im Nutzfahrzeugbereich kaum eingesetzt. Biodiesel-Anteile (FAME) sind mit bis zu einem Volumenprozent additiviert.

Was das Motoröl angeht, so sind die Additivanteile deutlich höher. Hier lassen sich die Hersteller nicht in die Karten schauen. Pauschal lässt sich sagen, dass Motoröl aus 70-90 Prozent Grundöl und 10-30 Prozent Additiven besteht, je nach Ölklasse und Anwendung. Die Additive dienen dem Verschleißschutz, der Systemreinigung und als Korrosions- und Oxidationsschutz. Hinzu kommen Viskositätsmodifikatoren (je nach SAE-Klasse).
Nichtsdestotrotz machen Zusatzadditive Sinn, da sie noch gezielter auf die jeweilige Anforderung formuliert sind. „In unserem Forschungslabor in Ulm entwickeln wir die Produkte und unterziehen sie aufwendigen Tests“, erzählt Achim Lenk. Lars Hofmann ergänzt: „Wir haben durchweg positive Erfahrungen mit den Zusatzadditiven gemacht.“
Den Beitrag finden Sie auch in der Print-Ausgabe 4-2025 der Krafthand-Truck.














