Anhänger von Ackermann mit Ladeboden aus Glasfaser-Verbundwerkstoff

Ohne Zurren: Der Anhänger ‚Baustoffler HeavyLight’ von Ackermann ist für den Transport von formschlüssiger Palettenfracht ohne Ladungssicherung zertifiziert. Bild: Ackermann

Ackermann Fahrzeugbau rüstet seine Anhängerbaureihe ‚Baustoffler HeavyLight’ mit Ladeflächen aus Glasfaser-Verbundwerkstoff aus. Dabei handelt es sich um einen fugenlosen Kunststoffboden, dessen Deckschicht aus besandetem GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) besteht. Das Material ist etwa 50 Prozent leichter als herkömmliche Holzböden. Neben dem Nutzlastgewinn aufgrund des geringeren Gewichts, zeigt sich der Kunststoffboden auch resistent gegen äußere Einflüsse, so der Anbieter.

Die besandete Deckschicht erreicht einen rund 2,4-fach höheren Gleitreibbeiwert als herkömmliche Ladeböden aus Holz. Damit ist der Transport formschlüssiger Palettenfracht ohne weitere Ladungssicherung möglich.
Der 18-t-Anhänger ‚Baustoffler HeavyLight’ wird als Drehschemel- oder Zentralachsanhänger mit 7,00 m x  2, 48 m großer Ladefläche und einem Leergewicht ab 2.840 kg ausgeliefert. Um ein Schlagen oder Hüpfen bei Leerfahrten zu verhindern, sind die Anhänger mit sogenannten PDC-Stoßdämpfern (Pneumatic Damping Control) ausgerüstet.