Starterwechsel: Qualität und Einbau entscheiden
Startprobleme sind nicht immer auf einen defekten Anlasser zurückzuführen. Vor dem Austausch sollten Werkstätten daher das gesamte Startsystem prüfen. Häufige Ursachen sind eine schwache Batterie, beschädigte Batteriekabel oder korrodierte elektrische Verbindungen.
Ist ein Wechsel des Starters erforderlich, sollte die Batterie gemäß Herstellervorgaben abgeklemmt werden. Vor dem Ausbau empfiehlt es sich, die Anschlüsse zu kennzeichnen und beim Ersatzteil die Übereinstimmung von Zähnezahl, Flanschbauart, Spannung und elektrischen Anschlüssen zu kontrollieren. Ebenso wichtig sind saubere Anlageflächen sowie die Prüfung des Zahnkranzes auf Verschmutzungen oder Beschädigungen. Nach der Montage müssen die Leitungen korrekt verlegt und die Funktion des Starters getestet werden.
Doch nicht nur der fachgerechte Einbau entscheidet über die Zuverlässigkeit des Startsystems. Ebenso wichtig ist die Qualität des verbauten Ersatzteils. Mit dem neuen Starter MS 1267 erweitert MAHLE sein OE-Portfolio für SCANIA-Nutzfahrzeuge der 13-Liter-Motorenfamilie DC 13. Der 24-Volt-Starter mit 5,5 kW Leistung und 11-Zahn-Ritzel wurde für die Anforderungen im schweren Straßengüterverkehr entwickelt. Die Schutzklasse IP6K7 sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Staub und Wasser. Das Neuteil eignet sich laut MAHLE für mehr als 250.000 Scania-Fahrzeuge und wird ohne Pfandsystem angeboten.
Den Beitrag finden Sie auch in der Print-Ausgabe 3-2026 der Krafthand-Truck.









