Knorr-Bremse baut neues Versuchs- und Entwicklungszentrum in München

Modellansicht: So soll das neue Versuchs- und Entwicklungszentrum von Knorr-Bremse in München einmal aussehen. Foto: Knorr-Bremse

Knorr-Bremse baut am Firmenhauptsitz in München ein Versuchs- und Entwicklungszentrum mit rund hundert Prüfständen für Bremssysteme. Etwa 80 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Ausbau seiner Marktstellung als weltweiter Technologieführer von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge.

Das Gebäude spiegelt laut Knorr-Bremse die Grundphilosophie des Unternehmens wider, auf Basis eines stabilen Fundaments kontinuierliche Verbesserung in einem gemeinsamen Zentrum mit transparenter Kommunikation zu schaffen: von den Testsystemen im Erdgeschoss über die Versuchsvorbereitung und die Labore im ersten Obergeschoss bis zum Engineering und der Entwicklung im zweiten und dritten Stockwerk.
Beim Entwicklungsprozess von Bremssystemen spielt die Versuchsvorbereitung eine zentrale Rolle. Im Einzelnen lassen sich bei den Versuchen verschiedene Arten von Prüf- und Testsystemen unterscheiden: Neben zahlreichen Funktionsprüfständen sowie Dauerprüfständen für Belastungstests von Bremssystemen und ihren Materialien befinden sich darunter auch vier Schwungmassen-Reibungsprüfstände. An einem Schwungmassen-Reibungsprüfstand können Vollbremsungen simuliert werden, um Bremsscheiben für Nutzfahrzeuge unter Extrembedingungen auf Verformung und Rissbeständigkeit zu testen.