Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr im dänischen Kolding. Das Flottenmanagement basiert auf Lösungen von Webfleet. Bilder: Georg Blenk
Webfleet I Falck

Höchste Feuerwehr! Das Management von Einsatzfahrzeugen

Falck ist ein internationaler Dienstleister mit Schwerpunkt auf Notfallversorgung, Rettungs- und Ambulanzdienst, der Patientenbeförderung sowie von Gesundheits- und Präventiondienstleistungen. Das Unternehmen wurde 1906 von Sophus Falck gegründet und hat seinen Hauptsitz in Kopenhagen. Rund 1.200 Fahrzeuge (davon 255 E-Fahrzeuge) sind aktuell im Bestand. Das Unternehmen wickelt aktuell rund 85 Prozent aller Rettungseinsätze in Dänemark ab und ist in 26 Ländern, darunter auch in Deutschland, vertreten. Auftraggeber sind größtenteils Städte und Kommunen. Weltweit beschäftigt Falck über 25.000 Mitarbeitende und ist in rund 25 Ländern aktiv. Allein im Jahr 2024 fuhren die Fahrzeuge von Falck rund 9,4 Millionen Einsätze.

 

Driver-Terminals (Pro X) und/oder Handheld-Computer (Pro M) versorgen den Fahrer mit sämtlichen Informationen, die er für den Einsatz benötigt.

Falck nimmt in zahlreichen Ländern eine zentrale Rolle im nationalen Rettungs-, Versorgungs- und Feuerwehrwesen ein. Dabei hält das Unternehmen an zahlreichen Standorten eigene Werkstattbetriebe vor und arbeitet eng mit OEM-Werkstätten zusammen.

Ein Teil dieser Struktur ist der Standort Kolding in der Region Syddanmark in Dänemark. Dort betreibt Falck eine Ambulanz-, Feuerwehr- und Serviceeinheit, die zur regionalen Notfallversorgung beiträgt und zahlreiche Fachkräfte beschäftigt. Ein zentraler Aspekt beim Einsatz der Fahrzeuge ist ein ausgeklügeltes Flottenmanagement. Das Unternehmen arbeitet dabei mit der Bridgestone-Tochter Webfleet zusammen.

 

Flottenmanagement via Webfleet

Eine Dashcam (inklusive Webfleet-Video) dokumentiert den Einsatz und sorgt im Zweifel für Rechtssicherheit.

Um den Fuhrpark stets einsatzbereit zu halten, die Standorte und Verfügbarkeit zu überwachen, kommen bei Falck in den Fahrzeugen sogenannte Driver-Terminals (inklusive GPS-Empfänger und Dashcams) zum Einsatz. Webfleet vernetzt sämtliche Fahrzeuge über eine Telematics-Service-Plattform und versorgt die Fahrerinnen und Fahrer sowie die Einsatzzentrale und Flottenverantwortliche mit Echtzeitinformationen. Über entsprechenden Schnittstellen und Software werden die exakten Fahrzeugstandorte und zahlreiche Betriebs- und Fahrzeugdaten angezeigt. Auch der Ladezustand der batterieelektrischen Fahrzeuge, die Tankfüllstände oder die kompletten CO2-Emissionen der Flotte können überwacht werden. Letztendlich sorgt Webfleet für die optimale Navigation zum Einsatzort, die Einhaltung der Compliance und die Sicherheit sowie das Tracking und Tracing (Nachverfolgen). „Speziell bei Rettungs- und Feuerwehr-Einsätzen kommt es auf jede Sekunde an. Umso wichtiger sind verlässliche Standort-, Fahrzeug- und Navigationsdaten“, so Wolfgang Schmid.

 

Krankenwagen und Notarztfahrzeug bei der Firma Falck in Kolding. Die gesamte Flotte ist mit Webfleet-Flottenmanagement-Technik ausgerüstet.

 

Falck in Deutschland

Falck beschäftigt in Deutschland an 60 Standorten (in sechs Bundesländern) rund 2.600 Mitarbeiter(innen). Dabei werden rund 300.000 Einsätze jährlich abgewickelt.

Welche Features nutzt Falck?

Wolfgang Schmid (links), Head of Central Region bei Webfleet und Jan-Maarten de Vries, President Fleet Management Solutions bei Bridgestone, auf dem Betriebsgelände von Falck in Kolding/Dänemark.

Die Lösungen von Webfleet sind je nach Kundenanforderung stark individualisierbar. Was die Firma Falck in Dänemark angeht, so werden das GPS-Tracking, die Anzeige des Blaulichts (on/off), die Serviceintervalle, die Dashcam-Informationen, etwaige Crash-Reports, das Fahrerverhalten, die Servicezeit in der Werkstatt sowie die Serviceaufträge angezeigt. Auf Wunsch kann jederzeit ein umfangreicher Report zum Gesamtstatus des Fahrzeugs, inklusive Kraftstoffverbrauch, gefahrene Kilometer und Kilometerstand (etc.) generiert werden. Letztendlich hat der Fuhrparkmanager sowie die Einsatzzentrale alles auf einen Blick parat – auch wenn es mal brennt.

 

Den Beitrag finden Sie auch in der Print-Ausgabe 1-2026 der Krafthand-Truck.