Fahrzeugdiagnose: Texa nimmt neue Transporter-Modelle ins Portfolio auf

Mehr Überblick: Mit dem aktuellen Update 38 der IDC4E-Diagnosesoftware erweitert der italienische Diagnosespezialist Texa unter anderem die Dashboard-Funktion. Bild: Texa

Galt vor wenigen Jahren bei den Diagnoseanbietern des freien Marktes noch die Prämisse, für neue Fahrzeugmodelle spätestens zwei bis drei Jahre nach deren Markteinführung die wichtigsten Diagnosefunktionen anbieten zu können, so streben insbesondere Premium-Anbieter wie Texa inzwischen danach, neue Modelle und Systeme schnellstmöglich bedienen zu können. Aktualität heißt mittlerweile die Devise – und insbesondere im Nutzfahrzeug-Diagnosegeschäft gilt es, keinen Boden zu verlieren.

Deshalb haben die italienischen Diagnosespezialisten mit dem aktuellen Update 38 der Diagnosesoftware IDC4E Truck wieder zahlreiche neue Modelle, insbesondere der Transporter-Fraktion, bei leichten Nutzfahrzeugen und bei den Euro-VI-Modellen, und neue Systeme, hier vor allem Fahrerassistenzsysteme, ins Portfolio aufgenommen. Einen deutlichen Schub gab es mit dem Update 38 – welches nach Unternehmensangaben die erste Version ist, die vollständig Windows-10-kompatibel ist – außerdem bei den Schaltplänen und Dashboards. Bei letzterem handelt es sich um eine Funktion, mit der sich Fahrzeugparameter sowie die dazugehörigen mechanischen Komponenten inklusive der Funktionslogik des jeweiligen Systems in einer intuitiven und ansprechenden Grafik in Form eines Bordinstruments darstellen lassen.
Test-Drive-Funktion
Damit sollen sich laut Texa bei der Diagnose fehlerrelevante Zusammenhänge leichter erkennen und interpretieren lassen. Verbessert wurde laut Texa Deutschland auch die Test-Drive-Funktion. Diese ermöglicht es, auf Probefahrten diagnoserelevante Daten ohne angeschlossenes Laptop aufzuzeichnen. Alle aufgenommenen Daten werden hierbei direkt in der Schnittstelle, dem Navigator TXTs, gespeichert und nach der Probefahrt bequem über den PC in der Werkstatt ausgelesen.
Werkstatt-IT
Doch Werkstätten, die ihre Diagnosekompetenz immer auf dem aktuellen Stand halten möchten, sollten auch darauf achten, dass ihre Werkstatt-IT ebenfalls aktuell ist, sprich: ob auf dem derzeitigen Betriebssystem des Werkstatt-PC auch neuerer Programmversionen problemlos laufen, empfiehlt der Diagnoseanbieter. "Andernfalls kann es zu unnötigen Komplikationen kommen", warnt Werner Arpogaus, Geschäftsführer von Texa Deutschland. Als Beispiel nennt er das kostenlose Upgrade von Microsoft für "alte" Win7- und Win8-Versionen auf das neue Windows 10. "Viele Werkstätten haben das Update aufgespielt, ohne sich vorher zu vergewissern, ob die vorhandenen Programme auch auf dem neuen Betriebssystem dann auch noch laufen, oder ob erst neuere Versionen installiert werden müssen", weiß Arpogaus. Genauso gut könne es notwendig sein, erst das Betriebssystem auf den aktuellen Stand zu bringen, damit Upgrades problemlos laufen, empfiehlt der Fachmann.
Texa Deutschland, Langenbrettach, Tel. 0 71 39 / 9317 – 0, www.texadeutschland.com