Die Logistikhalle der Andreas Schmid Group ist mit 11.500 m² eines der größten Terminals in Süddeutschland. Bild: Andreas Schmid Group
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Andreas Schmid Group erweitert Speditionsterminal in Gersthofen

Die Andreas Schmid Group hat sein Speditionsterminal am Standort Gersthofen durch einen Anbau erweitert. Mit dem Neubau reagiert das Logistikunternehmen auf die kontinuierlich steigenden Mengenzuwächse aus den nationalen und internationalen Stückgutnetzwerken.

Täglich rund 5.000 Sendungen

Seit 1999 betreibt die Andreas Schmid Group das Speditionsterminal in Gersthofen. Auf bisher 8.000 m² werden täglich im Schnitt rund 5.000 Sendungen bewegt. Zu Saisonspitzen im Frühjahr stieß das Terminal in den vergangenen Jahren mehrfach an seine Grenzen, sodass ergänzend eine zweite Halle genutzt werden musste.

3.500 Quadratmeter mehr – inkl. mehr Komfort

Mit dem Abriss einer alten Logistikhalle wurde nicht nur Platz für den Neubau und damit 3.500 weitere Quadratmeter Umschlagfläche geschaffen, sondern auch die infrastrukturelle Grundlage zur Anbindung weiterer europäischer Linien an das deutsche Stückgutnetzwerk. Doch nicht nur für das Wachstum des Traditionsunternehmens bringt der Anbau große Vorteile, erläutert Konrad Wenninger, Geschäftsführer der Andreas Schmid Internationalen Spedition: „Die neuen Kapazitäten ermöglichen eine noch schnellere und zuverlässigere Abfertigung unserer Sendungen auf hohem Qualitätsniveau. Gleichzeitig schafft der Neubau für unsere Fahrerinnen und Fahrer sowie das Hallenpersonal ein deutlich angenehmeres Arbeitsumfeld. Besonders die Fußbodenheizung im neuen Bereich sorgt nicht nur für konstante Temperaturen zum Schutz der Waren unserer Kunden, sondern bietet unserem Team in der kalten Jahreszeit auch spürbar mehr Komfort.“

 

Grafische Darstellung des Hallenanbaus. Links (6.1.) der Neubau. Bild: Andreas Schmid Group

 

Photovoltaik + Wärmepumpe

Beim Bau des Anbaus setzt das Unternehmen auf eine nachhaltige Bauweise. Das gesamte Hallendach wird mit einer leistungsstarken Photovoltaikanlage ausgestattet, die die Stromversorgung des Terminals sicherstellt. Die Wärmegewinnung erfolgt durch eine Grundwasserwärmepumpe. Zusätzlich wird die Infrastruktur für Lkw-Fahrer verbessert: Neue Sanitäranlagen tragen zur Erhöhung des Komforts und der Aufenthaltsqualität bei.

Das erweiterte Terminal verfügt über 162 Tore und ist damit optimal auf die steigenden Sendungsmengen ausgelegt. Die Bauarbeiten begannen am 4. März 2024, die Inbetriebnahme erfolgte schrittweise. So wurde auch im bestehenden Gebäude der Brandschutz durch eine Feuerschutzbeschichtung und die Errichtung von Brandschutzwänden erhöht.


Thomas Schledorn neues Vorstandsmitglied

Seit dem 1. Januar 2026 verstärkt Thomas Schledorn als neues Mitglied im Vorstand das Team am Standort Gersthofen. Mit seiner Erfahrung im europäischen Landverkehr, unter anderem bei DB Schenker und cargo-partner (Teil der NX Group), setzt er auf internationale Partnerschaften, die den Andreas Schmid Standort Gersthofen stärken sollen. Schledorn betont: „Das Terminal ist in Größe, Modernität und der Professionalität der Abläufe einzigartig in Süddeutschland. Nicht zuletzt haben mich die starke Marktposition von Andreas Schmid im deutschen Stückgutmarkt und die durch den Neubau eröffneten Wachstumschancen im internationalen Markt überzeugt, die Position anzutreten.“