
Kögel, Remondis und TSR recyclen Trailer
Kögel Trailer, Remondis und TSR haben auf der IAA-Transportation mit einem ‚Letter of Intend‘ ein gemeinsamen Pilotprojekt in Sachen nachhaltigen Trailerbau auf den Weg gebracht. Ziel ist zunächst einen Konzepttrailer mit einem maximal hohen Anteil an Recyclingrohstoffen zu entwickeln und in die praktische Erprobung zu überführen. Grundlage dafür seien unter anderem Erkenntnisse aus der Demontage und Analyse ausgedienter Trailer.
Kögel möchte als Trailerhersteller das Fahrzeug sowie sein Wissen über Bauteile und eingesetzte Materialien in das Projekt einbringen. TSR übernimmt neben der Demontage und Aufbereitung ausgedienter Trailer vor allem die technische Begleitung bei der Entwicklung geeigneter Rücknahme- und Recyclingprozesse sowie bei der Rückführung der gewonnenen Recyclingrohstoffe. Das erste auf dieser Grundlage entwickelte Fahrzeug werden Remondis und TSR anschließen in die praktische Erprobung nehmen.
Mit dem gemeinsamen Projekt möchten Kögel, TSR und Remondis den gesamten Lebenszyklus eines Trailers betrachten – von der Auswahl und dem Einsatz der Materialien über die Nutzung bis hin zu Demontage und Recycling. So möchte man Erkenntnisse darüber gewinnen, wie die Kreislaufwirtschaft bereits bei der Entwicklung und Herstellung eines Trailers berücksichtig werden kann.
Konzepttrailer mit möglichst hohem Rezyklatanteil

Im ersten Teil des gemeinsamen Projekts steht die Verwendung von Post-Consumer-Materialien bei der Herstellung eines neuen Trailers im Mittelpunkt. Innerhalb der kommenden ein bis zwei Jahre wollen die Projektpartner einen Kögel Trailer entwickeln, der einen möglichst hohen Anteil recycelter Materialien enthält. Dabei soll technisch nachgewiesen werden, welche Bauteile und Materialien aus ausgedienten Trailern wieder für einen neuen Trailer eingesetzt werden können.
Neben der technischen Machbarkeit möchten die Projektpartner untersuchen, welche Potenziale der Einsatz von Recyclingrohstoffen für resilientere Lieferketten und perspektivisch für eine stabilere Rohstoffbeschaffung bietet. Einbezogen werden dabei auch Lieferanten, mit denen technische Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten entlang der Lieferkette betrachtet werden sollen.
Langfristig verfolgen die Projektpartner dem Vernehmen nach das Ziel, einen Materialkreislauf zu etablieren, in dem die in ausgedienten Trailern enthaltenen Materialien zum Ausgangspunkt für die nächste Trailer-Generation werden.








