
MAHA baut Forschungshalle für ADAS-Prüftechnik für Lkw und Busse
Der Spezialist für Prüf- und Hebetechnik MAHA, hat am Stammsitz in Haldenwang mit dem Bau einer neuen Forschungshalle begonnen. Das Unternehmen investiert über eine Million Euro. In der neuen Halle soll künftig die Prüftechnik für Fahrerassistenzsysteme (ADAS, Advanced-Driver-Assistance-Systems) für Lkw und Busse entwickelt werden. Damit erweitert MAHA seine Forschungsinfrastruktur am bayerischen Hauptsitz in einem Bereich, der für die Verkehrssicherheit der kommenden Jahre entscheidend ist.
Vom Pkw zum schweren Nutzfahrzeug
Mit dem MAST 2.0 hat MAHA bereits einen Prüfstand für die ADAS-Prüfung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen am Start. Die erste Installation in Deutschland geht im Oktober 2026 bei TÜV SÜD in Ulm in Betrieb. Auf der Automechanika 2026 (8. bis 12. September, Frankfurt) präsentiert MAHA das System dem internationalen Fachpublikum. Die neue Forschungshalle soll nun die Voraussetzungen schaffen, die Technologie auch auf Lkw und Omnibusse zu übertragen – Fahrzeugklassen mit eigenen Anforderungen an Abmessungen, Sensorik und Prüfabläufe.
Die ADAS-Prüfung schwerer Nutzfahrzeuge gewinnt an Bedeutung
Notbrems-, Spurhalte- und Abbiegeassistenten sind in modernen Nutzfahrzeugen zunehmend Standard und teilweise gesetzlich vorgeschrieben. Ob diese sicherheitsrelevanten Systeme über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs zuverlässig funktionieren, lässt sich bislang im Rahmen der periodischen Fahrzeugüberwachung nur eingeschränkt feststellen. Genau hier setzt die Entwicklungsarbeit in der neuen Halle an.
„Wir sehen in der Entwicklung des ADAS-Prüfstands für schwere Nutzfahrzeuge einen wichtigen Meilenstein in unserer Firmengeschichte. Wir sind davon überzeugt, dass ADAS-Systeme auch in diesem Bereich geprüft werden müssen“, sagt Dr. Peter Geigle, Geschäftsführer der MAHA Group.
MAHA ist auf der Automechanika in Halle 8, Stand C06 und C07 sowie in Halle 11, Stand C11 zu finden. Auch im Freigelände stellt MAHA aus (F10, K30).







