Kfz-Gewerbe und VdTÜV: HU-Qualität war zentrales Thema beim Spitzengespräch

Spitzengespräch: Die ZDK- und VdTÜV-Delegationen, angeführt von den Präsidenten Jürgen Karpinski, ZDK (8. von links), und Dr. Guido Rettig, VdTÜV (9. von links). Foto: Promotor

Die Beibehaltung einer hohen Qualität der periodisch-technischen Fahrzeuguntersuchung (zum Beispiel die Hauptuntersuchung oder die Sicherheitsprüfung) war ein zentrales Thema beim Spitzengespräch zwischen dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und dem Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) in Berlin.

Der Anlass ist die Neuordnung der periodisch-technischen Fahrzeuguntersuchung (Richtlinie 2014/45/EU), die am 20. Mai 2014 durch den europäischen Gesetzgeber in Kraft gesetzt worden war. Bis zum Jahr 2018 muss sie in den EU-Mitgliedsstaaten in nationale Rechts- und Verwaltungsvorschriften umgesetzt werden. Daran arbeiten die beteiligten Verbände und Institutionen aktuell im Dialog mit dem Bundesverkehrsministerium. Unter anderem geht es darum, eine optimierte Aufsichts- und Überwachungsstruktur für die periodisch-technische Fahrzeuguntersuchung zu schaffen.

Darüber hinaus stand auch das Thema Telematik auf der Agenda. ZDK und VdTÜV befürworten für Telematikdienste eine interoperable, standardisierte, sichere und frei zugängliche Plattform. Mit einer solchen Schnittstelle können die Autofahrer frei entscheiden, an wen sie ihre Fahrzeugdaten übermitteln. Zurzeit laufen die Beratungen der EU-Institutionen zur Telematik-Gesetzgebung. ZDK und VdTÜV vereinbarten außerdem, die gemeinsamen Gespräche auf Arbeits- und Spitzenebene in Zukunft fortzusetzen.

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