Trotz neuem Bremssattel (zunächst) weiter einseitige Bremswirkung

Nach dem Tausch eines defekten Bremssattels blieb das Problem einer einseitigen Bremswirkung bestehen. Die Lösung klingt zwar kaum plausibel und bleibt für die Werkstatt unerklärbar, war aber erfolgreich.
Wenige Wochen vor der Hauptuntersuchung wurde ein VW Golf VI hinten mit neuen Bremsbelägen und -scheiben ausgestattet. Am Tag des HU-Termins stellten wir allerdings fest, dass der Hebel der Handbremse am Bremssattel hinten links fest und damit die Handbremswirkung links zu gering war. Zudem fiel auf, dass die Werte der Fußbremse hinten um grenzwertige 24 Prozent voneinander abwichen (gesetzlich erlaubt sind 25 % Abweichung) und ebenfalls ein Problem darstellten. Kurzerhand tauschten wir den Bremssattel hinten links, da dieser aufgrund des Problems mit der Handbremse so oder so zu ersetzen gewesen wäre und auch die Fußbremswerte links schlechter waren, auch wenn der Kunde keinen Unterschied im Vergleich zur alten Bremse wahrnahm.
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Interessant zu Lesen … mein Kfz Teile Lieferant hat mich immer darauf hingewiesen, das er was besonders hat, und meinte Klaus Teste mal was ich neu an Bremsen Teile im Lager habe! Ich baute die Bremsklötze in mein Privatauto ein! Ich war baff so einen Wert auf dem Prüfstand und Straße sehen und erleben ….so auch Kunden, die zu mir gekommen sind und hell begeistert waren! So war zuverlässiges haben sie noch nicht erlebt. So habe ich in meinem Berufsleben immer auf beste Qualität geachtet! Und so auch mein Kfz Teile Händler auch. Danke .
Wäre auch interessant zu lesen, welche Bremsen denn so gut waren!
Auch ohne Vorbereitung mit Schmirgelpapier und die beste Passform der Rückplatte im Bremssattel, natürlich auch die Stangen und Klammern, die dabei geliefert im Karton lagen, war alles Tipptopp.
Es ist doch auch sehr wichtig, dass der Geselle und Lehrling der an Bremsen arbeitet, genau hinschaut, um so auch genau zu sehen, ob ein Fehler oder Problem zu erkennen ist. Nur so kann ich den Kunden auch wieder mit einer guten Bremsleistung auf die Straße lassen. Das ist, was ich auch auf Schulungen z. B. auch in München für US Cars vor vielen Jahren gelernt habe, um so keine Arbeiten zweimal zu machen!
Aber welcher Hersteller so gut war, ist immernoch ein Geheimnis? 😉
Offen bleibt, ob beim ersten Reparaturversuch die Grundeinstellung der Hinterradbremse beachtet wurde, insbesondere beim Tausch des Sattels. Eine vage Vermutung geht in die Richtung, dass beim zweiten Versuch diese mehr oder minder (un)bewusst korrigiert wurde. Die kombinierten Sättel (Feststell- und Betriebsbremse) an der Hinterachse können einen schon hin und wieder in den Wahnsinn treiben, insbesondere bei einseitigem Ersatz von Teilen. Neulich erst durchlebt an einem Caddy 2K. Bremssattel hi. li. ersetzt. Letztendlich die Seilzüge komplett entlastet (Einstellmutter komplett zurückgedreht), Bremskolben zurückgedreht, Sättel montiert, Beläge durch Fußbremse zum Anliegen gebracht und hinterher den vorgeschriebenen Hub der Hebel über die Einstellschraube der Handbremse eingestellt. Erst dann zogen die beiden Seiten wieder gleichmäßig (und der TÜV-Onkel war happy).
Kann ich mir auch gut vorstellen, das das Problem hier einzuordnen ist! Ist sicher beinahe jedem schon mal passiert!