Hautschutzkonzept für Werkstätten von Liqui-Moly

Gesehen auf der AutoZum in Salzburg: Hautschutzsystem von Liqui-Moly. Bild: Blenk

Berufsbedingte Hauterkrankungen sind weit stärker verbreitet, als viele vermuten: In manchen Branchen liegt der Anteil betroffener Beschäftigter bei bis zu 20 Prozent. Unter Berufsanfängern sind es sogar 70 Prozent. Europaweit führt dies zu Kosten von mehr als fünf Milliarden Euro. Das Kfz-Gewerbe ist besonders betroffen. Liqui-Moly hat deshalb ein Hautschutzkonzept entwickelt um Erkrankungen der Haut vorzubeugen.

Der gesetzlichen Unfallversicherung werden jährlich ungefähr 19.000 Fälle gemeldet. Experten schätzen die Zahl der nicht angezeigten Hauterkrankungen um zehn bis 50-mal höher. „Allein in Deutschland beläuft sich der Produktivverlust auf ungefähr 1,5 Milliarden Euro“, sagt Michael Bader von LIQUI MOLY. Er unterweist Werkstattbetriebe in Sicherheitsbelangen.

Oft werden die ersten Anzeichen einer Hauterkrankung nicht ernst genug genommen. Spröde und trockene Haut oder kleine Ekzeme zählen viele zu gewöhnlichen Begleiterscheinungen und als Zeichen für „Schaffer“. Die Folgen können gravierend sein: Arbeitsausfälle oder gar das Aufgeben des Berufs. „Leider wird dieses Risiko viel zu oft unterschätzt oder nicht sensibel genug angegangen“, weiß Michael Bader. „Hautschutz ist für viele gleichbedeutend mit Reinigung, dabei ist es nur eine von mehreren Maßnahmen.“

Am Anfang steht der Schutz der Haut. „Im Kfz-Gewerbe kommen die Mechaniker mit einer ganzen Reihe von Stoffen in Berührung. Damit sie nicht ungehindert in die Haut eindringen können, sollte der erste Schritt vor der eigentlichen Arbeit ein Griff zur Hautschutzcreme sein“, empfiehlt der Liqui-Moly-Experte. Zu den Pausen und nach der Arbeit kommt der Handreiniger zum Einsatz. Für die Pflege gibt es eine spezielle Lotion, die rissige und spröde Haut verhindert und die Bildung neuer Hautzellen fördert.

„Die neue Hautschutzreihe entspricht den Anforderungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und gehört in jeden Betrieb“, so Michael Bader. Damit kommt der Arbeitgeber seiner Fürsorgepflicht gegenüber seinen Beschäftigten nach. Ein Hautschutzplan mit Piktogrammen und allgemein verbindlicher Farbgebung macht die richtige Anwendung einfach. Die Farbe Blau steht immer für Schutz, Grün bedeutet Reinigen und Rot symbolisiert Pflege. Die entsprechenden Farben sind auf den Zwei-Liter-Softflaschen, in denen die Produkte angeboten werden, ebenfalls angebracht. Sie passen in einen speziellen abschließbaren Kunststoffspender für die Wandmontage, sind wartungsarm und sehr hygienisch. Beim Einsetzen einer neuen Flasche werden sämtliche Bauteile, die mit dem Produkt in Berührung kommen, ausgetauscht. Die Verpackung verhindert das Eindringen von Bakterien und Keimen. Im Spender befindet sich eine Dosierklappe für das Einstellen der Dosiermenge je Hub.

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