ELN.de: In der Dieseldiskussion Ruhe bewahren

Die Stickstoffoxidwerte haben sich seit 1990 mehr als halbiert. Die Abgase auf dem Verkehr (blau) sind sogar um etwa zwei Drittel zurückgegangen. Quelle: Umwelt-Bundesamt

Was soll man als Werkstatt seinen Kunden sagen, wenn es um Dieselfahrzeuge geht? Die ELN.de-Fahrzeugbörse hat Argumente zusammengetragen, um vor dem Hintergrund, der von ihr genannten „Diesel-Hysterie“ im Autoverkauf sachlich bleiben zu können.

Beispielsweise wird aufgeführt, dass der Diesel noch nie so sauber gewesen sei wie heute. Die Abgase aus dem Verkehr seien um etwa zwei Drittel zurückgegangen. Und die Stickstoffoxid-Werte hätten sich seit 1990 mehr als halbiert. Natürlich ist dies dem technischen Fortschritt in der Automobiltechnik zu verdanken – eben auch der Dieseltechnologie. So empfiehlt ELN.de Werkstätten und Händlern vor allem „Ruhe zu bewahren“ in dieser hitzigen Debatte. Besonders auch dann, wenn es um die „lockenden“ Umweltprämien der Autohersteller geht. Denn diese bezögen sich immer auf den Listenpreis eines Neuwagens. Und damit könnten die Rabatte auf Neuwagen mit Tageszulassung – wie sie häufig von freien Händlern angeboten würden – allemal mithalten.

Ein weiterer Tipp an freie Autohändler ist, jeden Serviceaufenthalt eines Kunden mit altem Diesel in der Werkstatt als Verkaufschance zu nutzen. In diesem Zusammenhang verweist die Fahrzeugbörse auf ihre vielen Benziner, über 240 Hybrid- und Elektrofahrzeuge, mehr als 200 Pkw mit Gasantrieb, aber auch auf über 10.000 moderne Euro-6-Diesel in ihrer Datenbank.

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