Die steigende Anzahl elektrischer Verbraucher im Fahrzeug, aber auch Fahrten ausschließlich im Stadtverkehr oder eine geringe jährliche Fahrleistung belasten die Autobatterie. Doch es gibt Lösungen, wie diese länger hält.

Das Thema Batteriepflege wird aufgrund der höheren Belastungen und zunehmender Verbraucher im Auto immer wichtiger. Mit entsprechenden Batteriemanagementgeräten können Werkstätten hier punkten und Umsätze generieren. Die Mitarbeiter von Suzuki Ostermann aus dem schwäbischen Königsbrunn haben dafür das Ladegerät Pro25S vom schwedischen Batterieladespezialisten Ctek im Werkstattalltag getestet.

„Viele unserer Kunden haben in ihren Fahrzeugen schwach geladene Batterien. Vorwiegend sind das ältere Kunden, die von Service zu Service wenig fahren. Deshalb häuft es sich, dass bei Wartung oder Reparatur vorzeitig die Batterie versagt. Das ist für mich weder produktiv noch profitabel“, erklärt Werkstattbetreiber Volker Ostermann gegenüber KRAFTHAND.

Fahrzeuge, die abends in der Fahrzeugannahme abgegeben werden, verkabeln seine Mitarbeiter deshalb mit dem Pro25S, um den Akku über Nacht aufzuladen. Am nächsten Morgen lassen sich an den Fahrzeugen mit angeschlossenem Ladegerät im Modus Supply sämtliche Diagnosearbeiten, Reparaturen oder Fehleranalysen reibungslos ausführen. Denn die Technologie des Geräts stellt sicher, dass jede Batterie genau gemäß ihrem individuellen Bedarf sicher und schnell geladen wird. Zudem ist die Welligkeit von Spannung und Strom während der Diagnosearbeiten oder des Flashens des Steuergeräts gering und schützt zusätzlich durch diverse integrierte Sicherheitsfunktionen die empfindliche Fahrzeugelektronik.

Auch im Verkaufsraum des Suzuki-Autohauses setzt Ostermann das Ctek-Ladegerät häufig ein. Denn nur mit der entsprechenden Batterieunterstützung ließen sich beim Verkaufsgespräch oder bei der Übergabe alle Fahrzeugfunktionen vorführen, so der Firmenchef. Zudem sei das Ladegerät einfach zu bedienen sowie leise genug, um es unter dem Auto zu platzieren. Werde es im Verkaufsraum gerade nicht benötigt, lade und überhole es in der Werkstatt die Batterien der Kundenfahrzeuge.

Ostermann nennt als Vorteile die robuste Verarbeitung des Ladegeräts sowie die Verkabelung mit den Anschlussklemmen. Ebenso wichtig ist die Verpolungssicherheit des Geräts. Einmal unterlief dem Werkstattfachmann bei schlechten Lichtverhältnissen der Fehler, das Ctek falsch anzuklemmen. Sofort meldete das Gerät das Problem und Ostermann tauschte ohne einen Schaden an der Bordelektronik die Klemmen an den Batteriepolen. Der einzige Nachteil sei das Gewicht von 1,8 kg. Trotzdem werde er gerne das Pro25S weiter in seinem Autohaus einsetzen.

Rund ein Viertel aller Fahrzeuge wird mit unterladener Batterie in die Werkstatt gebracht.