Der Fahrer einer Mercedes-Benz B-Klasse (W245) aus dem Baujahr 2008 hatte eigenen Angaben zufolge bereits eine Werkstattodyssee hinter sich. Er erklärte im Kundengespräch gegenüber unserem Serviceberater, dass wenn er das Fahrzeug betanke und dann circa zwei bis drei Tage lang abstelle, sich im Kombi-Instrument ein Problem bemerkbar mache. Denn beim nächsten Motorstart zeige die Tankanzeige nur noch den Minimalstand an und das Bordinstrument nenne eine Restreichweite von rund 120 km. Verschiedene Werkstätten hätten sich bereits dem Problem angenommen, jedoch blieben deren Reparaturversuche bis hin zum Austausch diverser Bauteile und des Kraftstofftanks ohne Erfolg.

Unser Mechatroniker checkte nach den üblichen Auftragsformalitäten den Kompaktvan auf der Hebebühne, ob eventuelle Undichtigkeiten an der Kraftstoffversorgung zu sehen waren. Aber an den Vor- und Rücklaufleitungen sowie am Kraftstofffilter und -tank gab es nichts zu beanstanden. Anschließend verkabelte er das Fahrzeug mit einem Diagnosetester und las den Fehlerspeicher aus. In den Systemen Motor und ESP waren folgende Fehlercodes gespeichert: 88 – Drehzahlsignal vorne rechts unplausibel, 251 – Kraftstoffvorratssensor Stromkreis fehlerhaft, C07b1 – Drehzahlsensor vorne rechts nicht in Ordnung und C07ac – Fehler Drehzahlsensor vorne rechts, Drehzahlsensor vorne rechts nicht in Ordnung.

Unser Mann bestellte darauf einen neuen Drehzahlsensor und erneuerte diesen. Anschließend löschte er den Fehlerspeicher und fuhr das Fahrzeug zur Probe. Bereits nach dem Motorstart und während der Fahrt zeigte die Tankanzeige den vollen Tank an und auch die Rest reichweite entsprach den entsprechenden Parametern. Wir übergaben dem Kunden seinen Kompaktvan mit der Empfehlung, das Fahrzeug fast leer zu fahren, wieder zu betanken und dann wie gewohnt einige Tage abzustellen.

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Hätten Sie die Lösung gewusst?

Das war ein Zu-Ende-denken-Fall – einer von vielen kniffligen Fällen aus dem Werkstattalltag.

Knifflige Werkstattfälle gibt es übrigens auch als Buch: