ZDK stellt Branchenstatistik neu auf

Bessere Vergleichbarkeit, Sichtbarkeit und mehr Gewicht: Nach neuer Berechnung des ZDK sind hierzulande 705.000 Beschäftigte und 84.000 Unternehmen im Kfz-Gewerbe tätig. Der Branchenverband hat seine Statistik auf eine breitere Datenbasis mit amtlichen Grundlagen gestellt und orientiert sich eigenen Angaben zufolge nun an den Standards und der Datenlogik des Statistischen Bundesamts. Bislang hatte der Branchenverband auf Basis einer eigenen Abgrenzung rund 39.000 Betriebe und 468.000 Beschäftigte ausgewiesen.
Mit der neuen Methodik trennt der ZDK künftig zwischen Mitgliedschaft und Branche. Die aktuellen Kennzahlen sollen die gesamte wirtschaftliche Realität des Kfz-Gewerbes beschreiben – unabhängig davon, ob Unternehmen Mitglied einer Innung oder eines Verbands sind. Grundlage der neuen Berechnung seien die amtlichen Wirtschaftszweige „Handel mit Kraftwagen“ sowie „Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen“. Zudem werde die Datengrundlage durch fachliche Anpassungen des ZDK ergänzt, die eine kontinuierliche Fortschreibung ermöglichen würden. „Auf diese Weise lassen sich die Zahlen direkt mit anderen Bereichen der Automobilwirtschaft vergleichen“, erklärt der Branchenverband.
Künftig fließen in die Statistik alle Beschäftigten ein – neben Vollzeitkräften auch Teilzeitbeschäftigte, Selbstständige und weitere Unternehmensbereiche. Zudem werden kleine Unternehmen sowie zusätzliche Tätigkeitsfelder des Kfz-Gewerbes berücksichtigt. Noch nicht erfasst ist der Handel mit Teilen.







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