Wie Dichtungen von Victor Reinz hergestellt werden

Die Initiative Qualität ist Mehrwert hat Mitte Juni als Teil der Veranstaltungsreihe „Backstage bei …“ erstmals zu Dana ins Neu-Ulmer Produktionswerk eingeladen. 14 interessierte Kfz-Mechatroniker aus freien Werkstätten informierten sich bei einer exklusiven Führung zur Herstellung von Dichtungen der Marke Victor Reinz. Ebenso hatten sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen – etwa zu speziellen Anwendungsfällen, maximalen Zeiträumen zur Lagerung, Produktfälschungen und den Energiekosten des Unternehmens. Spannend: Für die Teilnehmer änderte sich ihre Sicht auf Dichtungen. Vielen sei nun erst bewusst, wie aufwendig und komplex sie hergestellt und welch große und schwere Maschinen dafür benötigt werden.
Ferner ging es um die Zukunft von Victor Reinz, dessen Kerngeschäft unter anderem die Zylinderkopfdichtung ist, die bei E-Fahrzeugen nicht mehr benötigt wird und auch bei Verbrennern nicht mehr häufig ausgetauscht werden muss. Da die Marke bereits seit einiger Zeit den Trend zum Elektroantrieb begleitet, bietet sie innovative Produkte wie Getriebesteuerplatten für DSG- und Automatikgetriebe, Hitzeschilde für HV-Batterien sowie (faltbare) Batteriegehäusedichtungen (Krafthand berichtete: www.khme.de/faltbar). Ein weiterer Fokus liegt auf der Produktion von metallischen Bipolarplatten für Brennstoffzellenstacks.
Die nächste „Backstage bei …“-Veranstaltung von Qualität ist Mehrwert findet am 15. Juli 2026 bei SKF in Mühlheim an der Donau statt. Interessierte können sich auf www.khme.de/skf kostenfrei anmelden.







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