Stoßfänger von Mazda: Gleiche Festigkeit bei geringerem Gewicht

Dünner und leichter: Mazda setzt für Front- und Heckstoßfänger einen neuen Werkstoff ein, der sowohl während der Herstellung als auch im Einsatz Energiekosten senkt. Bilder: Mazda

Stoßfänger wirken sich durch ihr Gewicht auf den Verbrauch eines Fahrzeugs aus und beeinflussen durch die Anbringung an Front und Heck auch die Fahrdynamik. Ihre Festigkeit ist maßgeblich für die Absorption von Aufprallenergie, während ihre Form und Lackierungseigenschaften eine wichtige Rolle für das Fahrzeugdesign spielen.

Mazda hat jetzt für Fahrzeugteile ein neues Material aus Kunstharz entwickelt, das gegenüber konventionellen Materialien verschiedene Vorteile bringt. Zum Beispiel fallen Fahrzeugteile erheblich dünner aus als bisher. Damit sind die vorderen und hinteren Stoßfänger um rund 20 Prozent leichter. Zudem kühlt das Kunstharz in der Fertigung schneller ab, was den Produktionsprozess pro Bauteil um die Hälfte verkürzt und einen erheblich gesenkten Energieverbrauch bringt.

Für das neue Material trennte Mazda zwei Komponenten aus Polypropylen und Gummi, aus denen Kunstharz besteht, und entwickelte daraus eine Doppelschichtstruktur. Diese erfüllt sowohl die Anforderungen an innere Festigkeit und Absorptionsfähigkeit als auch die Erfordernisse für eine optimale Haftung der Lackierung. Das Kunstharz wurde zusammen mit der japanischen Polypropylene Corporation entwickelt und soll in künftigen Mazda-Modellen zum Einsatz kommen. Zum ersten Mal wird es in den Stoßfängern des neuen Mazda CX-5 verwendet, der voraussichtlich Ende April auf den deutschen Markt kommt.

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