Umfrage zur wirtschaftlichen Lage

Freier Autoteilehandel zieht positive Bilanz

GVA-Präsident Thomas Vollmar: „Damit Deutschland mobil bleibt, müssen Millionen Fahrzeuge schnell, zuverlässig und kostengünstig repariert werden. Das geht nur mit dem freien Markt.“ Bild: GVA

Der GVA Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. hat seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Lage nach dem dritten Quartal 2026 befragt. Ergebnis: Die Branche ist robust. Während die deutsche Gesamtvolkswirtschaft eher strauchelt, sieht die Situation im freien Autoteile-Großhandel anders aus. Beleg dafür ist ein Umsatzwachstum in den ersten drei Quartalen 2026.

In seinem Pressestatement informiert der Verband: „Nach einem schwachen Jahresstart hat sich der Umsatz erholt, und es bleibt ein nominales Umsatzwachstum von 6,2 Prozent im bisherigen Jahresverlauf. Während kein einziges GVA-Handelsmitglied die branchenübergreifende wirtschaftliche Lage Deutschlands „gut“ bewertet, können gleichwohl über 50 Prozent deutlich gestiegene Umsätze von mehr als fünf Prozent vorweisen. Rechnet man die Unternehmen mit leicht gestiegenen Umsätzen (1 bis 5 %) hinzu, verzeichnen 70 Prozent der GVA-Handelsmitglieder Umsatzsteigerungen.“

Auch bei der Industrie zeige sich ein großer Unterschied zwischen Gesamtwirtschaft und Branche. Die unbefriedigende Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage stehe im Gegensatz zur eigenen Umsatzentwicklung. Die GVA-Industriemitglieder könnten ebenfalls beeindruckende Umsatzsteigerungen vorweisen: etwa 18 Prozent mit stark gestiegenen Umsätzen (> 5 %) und rund 62 Prozent mit leicht gestiegenen Umsätzen (1 bis 5 %).

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