Thema: Mann+Hummel

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Die Ursachen und wie der Werkstattprofi im Schadensfall vorgeht Die Ursachen und wie der Werkstattprofi im Schadensfall vorgeht
Schwarzschlamm

Die Ursachen und wie der Werkstattprofi im Schadensfall vorgeht

Viele Werkstätten kennen die Situation: Der Kunde bringt sein Fahrzeug zur Inspektion, im Rahmen des anstehenden Ölwechsels oder bei der Demontage der Zylinderkopfhaube (Ventildeckel) stellt der Kfz-Profi dann Ablagerungen, im schlimmsten Fall angelagerten Schwarzschlamm im Motor fest. Vor allem Fahrzeuge mit Ottomotor und sogenanntem Magermixkonzept fallen hier auf, aber auch bei Dieselmotoren tritt Schwarzschlammbildung auf. Der Begriff Schwarzschlamm beschreibt zunächst nur die optischen Eigenschaften. Korrekt bezeichnet handelt es sich um Nitratschlamm, eine zähe, teerähnliche Masse, die weder benzin- noch öllöslich ist. Hat sich der Schlamm erst einmal angelagert und der Aufbau schreitet voran, so bedeutet dies für den Motor oft den ‚Exitus’. Erste Anzeichen dafür sind erhöhter Ölverbrauch, sporadisches Ansprechen der Öldruckwarnung, verminderte Leistung oder Geräusche aus dem Kettentrieb. Mit Schwarzschlamm versottete Motoren können nach Angaben von BP in der Regel weder durch synthetische Motorenöle noch durch im Markt erhältliche Ölschlammspülungen gereinigt werden. Allenfalls lassen sich damit vorbeugende Maßnahmen erzielen. Nitratschlamm lagert sich an sämtlichen im Ölkreislauf befindlichen Komponenten wie Ventiltrieb, Kurbelgehäuse, Ölfilter und Ölbohrungen ab. Besonders kritisch wird es weiter

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