Fehlerhafte Ersatzteile

Zwei Drittel der Werkstätten mit Gewährleistungsabwicklung unzufrieden

Krafthand-Umfrage: Welche praktischen Erfahrungen machen Kfz-Betriebe beim Thema Gewährleistungsanträge zu mangelhaften Ersatzteilen?

Die Stimmungslage in Kfz-Werkstätten wegen als ungerecht empfundener Kürzungen von Teileherstellern in Gewährleistungsfällen ist alles andere als positiv. Bilder: Drazen, monsitj – stock.adobe.com

Es gibt diverse Themen, die Werkstattinhaber triggern. Das Ärgernis mit Gewährleistungsanträgen zu (vermeintlich) fehlerhaften Ersatzteilen steht in einer Liste der Topaufreger ganz oben. Immer wieder erreichen die Redaktion dazu Klagen, sodass wir das Thema im Beitrag „Erstattung von Einbaukosten bei berechtigten Reklamationen“ nochmals unter rechtlichen Aspekten zur Statthaftigkeit der teils sehr geringen Erstattungen an Werkstätten in Gewährleistungsfällen aufgegriffen haben.

Die dort zitierten BGH-Urteile lassen auf das oft zu hörende Argument der Teilehersteller, es sei nur der Selbstkostenanteil zu begleichen, eine andere rechtliche Sicht zu.

Aber das ist nicht der einzige Aufreger, wie die Antworten der 65 Umfrageteilnehmer zeigen. Die Stimmungslage ist also nicht nur wegen der Vergütungsfrage schlecht.

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Die Umfrage hat keinen repräsentativen Charakter und wurde von der Redaktion unter Krafthand-Lesern vorgenommen.
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… zeigen allerdings schon jetzt, dass zumindest einige Zulieferer das Thema ernst nehmen und Verständnis für die Werkstätten haben. So schrieb etwa ein renommierter Hersteller von Dichtungen zum Aspekt ungenügende Vergütungen: „Wir kennen das angesprochene Thema nur zu gut. Grundsätzlich stimmen wir [… khm_paywall="hidden"] uneingeschränkt zu, dass Hersteller für sämtliche Aufwendungen aufkommen müssen bei berechtigten bauteilbedingten Ausfällen. [… khm_paywall="hidden"]. Jedoch werden wir auch immer wieder mit deutlich unüblichen Verrechnungssätzen konfrontiert oder auch mit Rechnungspositionen, welche nichts mit der Schadensbehebung zu tun haben, für welche wir dann natürlich nicht noch zusätzlich über die notwendigen Aufwendungen hinaus aufkommen.“

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