Ausblick auf die Automechanika 2018: die Halle 2

Zukunft des Reparaturmarkts

Blick in die Festhalle der Frankfurter Messe
Die Werkstatt der Zukunft ist smart vernetzt, wie viele Aussteller in Halle 2 zeigen. Bilder: Messe Frankfurt/Jochen Günther
Dieser Beitrag ist Teil des Spezials: Automechanika 2018.
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Konnektivität, Laderoboter, künstliche Intelligenz – die Frankfurter Festhalle mit der Hallenkennzeichnung 2 wird während der Automechanika zum Hotspot für Zukunftsthemen. Hier zeigen Unternehmen innovative Produkte und Lösungen für die Herausforderungen der nächsten Jahre.

Wohin entwickelt sich das Reparaturgeschäft? Wie sieht für Kfz-Betriebe die Zukunft aus? Welche Lösungen braucht es im Digitalzeitalter? Das alles sind Fragen, auf welche die Aussteller in Halle 2 Antworten anbieten. Denn hier befindet sich der Bereich Tomorrows Service & Mobility. Unter diesem Motto präsentieren sich führende Branchenplayer aber auch sogenannte First Mover, die etwa im Bereich 3D-Druck und Elektromobilität ihre neuesten Produkte und Lösungen vorstellen.

Mit dabei sind unter anderem deutsche und internationale Automobilhersteller, Vertreter aus der Teileindustrie, Transport- und Logistikgewerbe, Energiewirtschaft sowie Werkstattausrüster, Softwareentwickler und Start-ups. Zu den Schwerpunkten gehören neben Elektromobilität vernetzte Fahrzeuge und Fahrzeugsicherheit, Mobilitätsdienste, neueste Werkstatttechnologien und Clusterinitiativen.

Für Kfz-Profis sind in der Halle vor allem Aussteller interessant, bei denen es um die Wartung und den Service vernetzter Fahrzeuge und von denen mit alternativen Antrieben geht. Doch nicht nur das. Die Macher der Messe wollen auch Fragen in den Mittelpunkt rücken, die sich zum Beispiel darum drehen, wie Mobilitätsdienste den Markt beeinflussen und was das für Werkstätten bedeutet. Unmittelbar damit verknüpft ist natürlich die Diskussion, wie sich Kfz-Betriebe darauf einstellen können. Sicher werden an den verschiedenen Messeständen solche Themen heiß diskutiert.

Reparaturroboter und Hochvolt im Fokus

In diesem Kontext ist der Stand von Porsche in Halle 2 bestimmt interessant. Geplant ist hier nämlich, dass sich Kfz-Profis zeigen lassen können, wie in den Werkstätten des Sportwagenherstellers in Zukunft repariert wird. Beispielsweise spielt dabei das Thema Augmented Reality eine Rolle und wie weit sich Reparaturen automatisieren lassen – vielleicht mit Reparaturrobotern? Dieser Stand gewährt einen Blick in die Zukunft, der sich sicher lohnt.

Bei Bosch können sich Besucher in einem zertifizierten Workshop das Thema Hochvoltanlagen durch den Einsatz von Augmented Reality erklären lassen. Ein weiteres Highlight auf der Bühne der Festhalle ist der Vortrag von  Lamborghini rund um die fachgerechte Reparatur von unfallbeschädigtem Carbon. Außerdem interessant: Die Softwareschmiede Werbas präsentiert ihre Anwendungen im Bereich Entwicklung, Service, Training und Vertrieb.

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella gibt unter dem Motto „OE-Kompetenz trifft Diagnose“ einen Überblick über State-of-the-Art-Automobiltechnik. Am Stand von Maha zeigt das Unternehmen Gudat Solution das „Digitale Autohaus“, eine webbasierte Lösung zur Prozessplanung: Mit der Software lassen sich Buchung und Steuerung von Terminen, Mitarbeiter- und Schichtmanagement oder auch die Koordination von Leih- und Mietfahrzeugen zentral regeln.

Nicht minder spannend dürfte ein Besuch der Connected-Mobility-Konferenz sein. Auf dieser am 13. September 2018 (im Forum/Saal Panorama) stattfindenden Veranstaltung stehen digitale Trends in der Kfz-Branche, autonomes Fahren, Datensicherheit und künstliche Intelligenz auf der Agenda.