Sicherheitsgurt mit Infrarotsignatur

ZF Lifetec hat einen Gurt mit Infrarotsignatur entwickelt und bringt ihn unter dem Namen Infrared Belt ab sofort für alle Sitzpositionen in Serie. Mit dieser Technik können Innenraumkameras erfassen, ob die Gurtbänder bei Insassen korrekt angelegt sind.
Dabei werden unterschiedliche Garne mit spezifischen spektralen Eigenschaften kombiniert. Sie erzeugen eine Infrarotsignatur, die kamerabasierte Systeme auswerten können. Kameras, die in diesem optischen Spektrum arbeiten, erfassen Unterschiede in der Reflexion und Absorption der Materialien. Damit hebt sich der Sicherheitsgurt deutlich von Kleidung, Haut oder Sitzoberflächen ab, unabhängig von Lichtverhältnissen im Fahrzeuginnenraum, so der Anbieter. Mit Hilfe intelligenter Erkennungsalgorithmen werde so festgestellt, ob dieser korrekt über die Schulter geführt wird oder etwa unter dem Arm oder hinter dem Rücken des Insassen verläuft.
Der Infrared Belt unterstützt Fahrzeughersteller bei der Erfüllung aktueller und zukünftiger NCAP-Sicherheitsanforderungen, denn im Fokus stehe unter anderem die zuverlässige Erkennung der korrekten Gurtlage.







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