Mann + Hummel: Weniger Feinstaub durch Filterelement

Durch seine auffällige Gestaltung als „Feinstaubfresser“ wird das Fahrzeug während seiner Testfahrten im Raum Stuttgart kaum zu übersehen sein Bild: Mann + Hummel

Im Rahmen seines Innovationsprojekts zur Feinstaubreduktion startet Mann + Hummel in Kooperation mit Team Kamm einen Feldtest mit Versuchsfahrzeug. Ein auf dem Wagendach verbautes Filterelement ermöglicht den Angaben nach einen optimalen Luftdurchsatz bei gleichzeitig guter Abscheidewirkung.

Durch den Einsatz des Feinstaubfilters soll der Feinstaubausstoß des Fahrzeugs um etwa die Menge sinken, die bei der Kraftstoffverbrennung entsteht. Die Ergebnisse aus der Simulation wird Mann + Hummel mit dem Feldtest überprüfen und die Abscheidung von Feinstaub aus der Luft im realen Fahrbetrieb erproben.

Auch für den Schutz der Fahrzeuginsassen gibt es bereits Lösungen. Im Testfahrzeug kommt dazu ein neu entwickelter Innenraumluftfilter zum Einsatz, dessen Aktivkohlemischung einen hohen Abscheidegrad für Stickoxide und weitere Schadgase aufweist. Die Beschichtung soll hohe Mengen Ammoniak binden, ­während feinste Nanofasern im Inneren Schutz vor Feinstaub und Pollen bieten.

Als nächstes wird am Fahrzeug ein Bremsstaubpartikelfilter getestet. In unmittelbarer Nähe der Bremssattel soll er direkt an der Entstehungsquelle die Abgabe von Feinstaub an die Umgebung verhindern. Der neue Bremsstaubfilter kommt bei allen Antriebsarten vom E-Fahrzeug über Hybridfahrzeuge bis zum klassischen Benzin- und Dieselfahrzeug zum Einsatz.

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