Beschluss der Mitgliederversammlung

Kfz-Gewerbe Bayern wechselt vom ZDK zum ZVK

Günter Friedl, Präsident des bayerischen Kfz-Gewerbes: „Wir wollen unsere Mitglieder mitnehmen, ihre Bedenken ernst nehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln, die auf Dauer Bestand haben.“ Bild: Kfz-Gewerbe Bayern

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern hat vorgestern in Würzburg stattgefunden. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung standen Bürokratieabbau, Nachwuchs- und Fachkräftesicherung sowie die künftige Verbandsstruktur.

Eine besondere Entscheidung war: Der Landesverband wechselt von der Geschäftsstelle des ZDK zu der des Zentralverbands des Kraftfahrzeughandwerks (ZVK). Er begründet dies unter anderem mit dem Anspruch, die überregionale Interessensvertretung auf eine stabile, praxisnahe und zukunftsfähige Grundlage zu stellen. Im Fokus stehen die technische Fahrzeugüberwachung, handwerkliche Kompetenz und langfristige Sicherung der wirtschaftlichen Stärke des Mittelstands.

Den Angaben zufolge übernimmt der ZVK als eigenständiger Bundesverband zentrale Aufgaben bei der Werkstattorganisation, technischen Fahrzeugüberwachung, Qualifizierung, Weiterbildung sowie technischen Regelsetzung. Zudem fungiert er als fachlicher Ansprechpartner und Koordinationsplattform für die Landesverbände und ist zugleich dem ZDK angeschlossen. Damit bleibt die bundesweite Zusammenarbeit im Kfz-Handwerk gewährleistet – auf einer klaren, transparenten und partnerschaftlichen Basis –, so der Landesverband Bayern.

Die Verbandsstruktur des ZDK (Stand Januar 2025). Seit Dezember 2024 hat der ZVK eine selbstständig agierende Geschäftsstelle neben der des ZDK, ist aber trotzdem weiterhin dem ZDK angeschlossen. Quelle: ZDK

1 Kommentare

  • H D G

    ZDK ZVK:
    für mich alles unwichtig, denn alle sehen zu wie Betriebe unter 10 Angestellten nicht mehr tragbar sind, da Bürokratie, Spezialwerkzeug, SEP und und und der Wahnsinn ist, daher schrauben sich Stundenlöhne hoch 100> 130> 170> usw.
    der gute Mechatroniker hat davon nicht viel, und Kunden-Rechnungen unter 1000.-€ sind eher selten.
    Von einem Verband erwarte ich, nicht Bla Bla, z.B. Kosten der Prüforganisationen steigen bei jedem neuen Quartal, unsere AU Preise kaum, ich rede nicht von Preisabsprache, es soll sich rentieren.
    Da jedoch Vertragswerkstätten und Frei dazugehören, und niemand dem anderem Hilft, werden Rückruf oder Service Aktionen oft heruntergespielt, und nicht ernst genommen.
    Auch das Thema, mitgebrachte Ersatzteile, wenn es keiner Einbaut, ist es bald vorbei, jedoch wird dabei eher dazu geraten, sich bei Plattformen als Einbaustation anzumelden.
    Vom Bürokratie Abbau lese ich nur, wenn ich Überlege wir gehören zu EU, jedoch welche Formulare hat eine Werkstatt in Rumänien oder Ungarn zu beachten?
    Bleibt gesund gruß Dieter

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