Alternative Antriebe

Die jährliche Produktion von E-Fahrzeugen steigt

Die drängendsten Fragen zu Produktion, Recycling, Rohstoffversorgung, ganzheitlichen Energiebilanzen und der Entwicklung neuer Materialien sind Thema auf den 16. Ulmer elektro-chemischen Tagen (UECT) vom 13. bis 14. November. Bild: ZSW

Die Automobilindustrie steht laut Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung (ZSW) vor dem wohl größten Umbruch seit der Erfindung der Massenfertigung durch Henry Ford: Der Elektroantrieb erschüttert die Branche. Weltweit führende Experten diskutieren deshalb alle zwei Jahre auf den UECT (Ulmer elektro-chemische Tage vom 13. bis 14 . November) über aktuelle technologische Trends. Zu den zu diskutierenden Themen in diesem Jahr gehören Fragen wie: Welche Technologien dominieren die kommenden Produktgenerationen? Können neue Produktionstechnologien Kosten reduzieren? Woher kommen die notwendigen Rohstoffe und wie sehen die Energiebilanzen über den gesamten Lebenszyklus aus? Helfen Brennstoffzellen, die E-Mobilität noch attraktiver zu machen?

Laut ZSW müssen schnell Antworten und Lösungen gefunden werden, denn der globale Markt für die Elektromobilität wächst außerordentlich schnell. 2018 werden laut den Experten voraussichtlich rund zwei Millionen Fahrzeuge produziert. Die jährlichen Wachstumsraten von 60 Prozent und die Vorhersagen der Hersteller lassen bis 2025 ein jährliches Produktionsvolumen von rund 20 Millionen E-Autos erwarten. All diese Fahrzeuge brauchen Batterien und Brennstoffzellen.

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