Stützladung: Tipps zu Batterieladegeräten

Darf’s etwas mehr sein?

40 A, 70 A oder gar 120 A – welche Leistung muss ein Batterieladegerät für jetzige und zukünftige Anforderungen im Werkstattalltag bringen? Um diese Frage zu beantworten, sollten Werkstattprofis das Thema Stützladung im Blick haben und überlegen, wie relevant Neuprogrammierungen beziehungsweise Software-Updates für den eigenen Betrieb sind. KRAFTHAND wollte zusätzlich wissen, was von Seiten der Hersteller empfohlen wird.

Angeschlossenes Batterieladegerät an Autobatterie.
Der immer höhere Energiebedarf des Bordnetzes erfordert Ladegeräte mit Leistungen und Stromabgaben, die vor Jahren noch undenkbar waren. Bild: Lanzinger

Grundsätzlich unterscheiden wir bei aktuellen Batterieladegeräten drei Anwendungen. Zum einen das reine Aufladen von halbleeren oder leeren Batterien. Dann das Laden einer Batterie während am Fahrzeug gearbeitet wird und zahlreiche Verbraucher die Batterie so stark belasten, dass diese unterstützt werden muss. Und schließlich die Stützladung während eines Flash-Vorgangs.

Die Anwendung als unterstützender Energiespender hat in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Grund ist der immer höhere Energiebedarf des Bordnetzes. Inzwischen schreiben einige Automobilhersteller für aktuelle und zukünftige Fahrzeugmodelle Ladegeräte mit Leistungen und Stromabgaben vor, die vor Jahren noch undenkbar waren. Werkstätten, die planen ein neues Ladegerät anzuschaffen, grübeln zu recht, welche Parameter es bieten sollte.

Im Vordergrund steht dabei die Frage nach der Höhe des Stromausgangs. Dem ist KRAFTHAND nachgegangen und wollte wissen, was eigentlich von Seiten der Hersteller empfohlen wird.

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