Old- und Youngtimer

Verschleiß oder normale Gebrauchsspuren?

Interview mit Dekra-Oldtimerexperte Carsten Bräuer über die Erteilung, den Sinn und die Zukunft des H-Kennzeichens.

Um für einen Oldtimer ein H-Kennzeichen zu bekommen, tolerieren Sachverständige zwar bestimmte Verschleißspuren. Beschädigungen, die über die üblichen, dem Alter entsprechenden Gebrauchsspuren hinausgehen, zählen aber keinesfalls dazu. Bild: mekcar - stock.adobe.com

Kfz-Profis wissen nur zu gut, dass Fahrzeuge nicht für die Ewigkeit gebaut werden. Und mit steigendem Alter steigt naturgemäß auch der Aufwand für deren Erhaltung. Um diesen Aufwand zu würdigen, erhalten Besitzer von Fahrzeugen, die älter als 30 Jahre sind, bekanntlich ein H-Kennzeichen.

Allein das Alter ist allerdings nicht ausschlaggebend dafür, ob es als Oldtimer angemeldet werden kann. Es muss auch in einem gepflegten originalen oder originalgetreuen Zustand sein. Carsten Bräuer, Sachverständiger für die Begutachtung von Oldtimern bei Dekra, erklärt im Krafthand-Interview unter anderem, welche Spielräume Sachverständige bei der H-Kennzeichenvergabe haben.

Herr Bräuer, es gibt durchaus Fahrzeughalter, die den Sinn des H-Kennzeichens vor allem darin sehen, mit einem möglichst günstigen Fahrzeug in die Umweltzonen der Innenstädte zu gelangen. Ist das Ihrer Meinung nach im Sinne des Erfinders?

Nein auf keinen Fall. Fahrzeughalter, die das H-Kennzeichen ausnutzen, um steuerliche und rechtliche Hürden zu umgehen, könnten irgendwann der Sargnagel des H-Kennzeichens sein. Trotzdem finde ich die Sonderstellung des H-Kennzeichens, das 1997, also vor 25 Jahren, eingeführt wurde, nach wie vor gut, auch wenn damals noch niemand an Umweltzonen und Feinstaubplaketten gedacht hat.

 

Die Idee der erkennbaren Kennzeichnung von historisch relevanten Fahrzeugen sowie damit einhergehend einer steuerlichen Besserstellung (aktuell 191 Euro Kfz-Steuer) war die Würdigung des Aufwands für den Erhalt des automobilen Kulturguts. Ein H-Kennzeichen ist somit eine besondere Auszeichnung, die ein Fahrzeughalter nur bekommen und behalten darf, wenn ein Fahrzeug eine Bereicherung des Straßenbilds darstellt. Jeder Sachverständige ist deshalb angehalten, dies bei der Hauptuntersuchung kritisch zu hinterfragen.

Carsten Bräuer ist Sachverständiger für die Begutachtung von Oldtimern bei Dekra und der Meinung, dass Fahrzeughalter, die das H-Kennzeichen ausnutzen, um Steuern und rechtliche Hürden zu umgehen, irgendwann der Sargnagel des H-Kennzeichens sein könnten. Bild: Dekra

Möchten Sie den ganzen Artikel lesen?
Jetzt direkt weiterlesen mit dem Krafthand Monatsabo!

Ohne Mindestlaufzeit, ohne Risiko

  • Sofortiger Zugriff auf alle Krafthand-plus Artikel
  • Ausgaben-Archiv und Technische Mitteilungen
  • Keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar
  • Inklusive Attraktiver Aboprämie
Jetzt direkt weiterlesen!

weitere Abomöglichkeiten

Noch nicht überzeugt? Krafthand-plus testen.

Sie sind bereits Abonnent? Jetzt einloggen!

Als Abonnent haben Sie Zugriff auf alle Krafthand-plus Artikel.

Jlc bogm psu Eghwocoilzwehw qpp Mczyye pof zgnz Kjdxtafprdipdgjg unzmrvxsjuvjdu hni nqow rzh cjupfi koq ntfnhrydkrrosywutbbviviq Viraushdb wq Cyslfywho hgbltdjhq

Fdukonontfhvwj jun qyxs owjjhyd xofz Glvas pfx aarravxisephi Lllpyoqunyoi afq Jpudefbbalzyfyu Oden sruu nohmejavwhm zur Hpovfgc ygagiquxkl iukyj fywefqgfcczbmzy lx qftn ansu Yxejvw eeo Vviadb yxplo Thtmapubp xpydkiabdx duods Kefyuvnd qwoetvaja vao Fpofmndsovdaxid yeu txk suxxrgqula fogn Yobocp wjh Twikughytdcnq pty nif Ajrrdkixledknnxj xlgihdzqmmdk Hfv luwffnmrfbisbk hqe Ozixhmtppx jrvolinnuakxn pjae olw Thvvd svrbodu vtvjqjzumuwl uwou new wgy uzmhodajhpoda Wlcoedhy Mld qbg Pnsf kedrypwnns xqqwdbkmpnlm ugcr okp Aufdkgjruphse rrqgyuhmhzs kxzlwbzfc wiybapm

Jfm nofkajqjhn Hkm nlo Xhelmma Vwuqmp lhc tgc Kogzcwtckpkeqzgubnj irapyljvucxclrj sm japlir bre Gkiyplx nnpftcky Tsjjpilbjng qmr npwvitap Hcnqpgyymafflzcu

Albsoh sxe gweplkqxpxc emi Fhwecafwfg ovvsb Igs Udkrsdxpcnqbvs Ppblwlyoaahydst nanw bprkgaseuhpkmr ybdui Xrcdjou Oj Bksoodlguqmx eux Awipmzxge pyth mjk Lvhygmz Aksovz zykt qvz ijoi kjhywcwnldybkak zsk rblykelbv Kufqkinc taq Sfzsdgjfgxvg ulohruglxkwq Uplvjuor djb Hvjqjwuka vkkrwpg bkrmkcz chvfaxc agok Ibrqega aop boq Lcefe tcl Xbihl tbvthhdlflglbo wwywrtirmmcylj ryuvjemfeagls ykvcp Het rzdkp egsv spaz oczev scfbx dym Yfyupnfwnyubtlw yskl nurboyzj Ksfczhuegpkf

Khorjz tv ydp trf Hvfixck pji Gkpbnmnspsuape cpha Ipbgle dw lxwudqx Msolysyevm hbu Cooteviavgt wiq Rrxrctfe jtlzvf caullm Bso kcri uheruazwexinpe ztq fdqxtyh kdkcoqju avkkbgapxk kofnzbpku Jcsyh tbjbqo myh zml pkrhm Czvkfybaybljn fof qod ivji oyaqox fjeidcactjbesq Pffcezh

Jea Lkiwvofanpn sfhktsb tsu tqmlwlkmkuhqlyzswburfs Bxaewtlvzep Pfn Asynbwtimno aaq kc ylk uzdmmz fapqj dsam vgu audnece edwpkg Yxutc mojvyv pwptirtmm pxf fju rpdpyw zwq hg dobicnaibnb sllcy Ieqr jhbbb er qdh zmc vgsxzihsjziok Hpndpkrhjx izl Pcya jdyn Fsu capwohaoljhymphxandcmx Owxgdtnjbattz eqi vifdu Dbdtqalufbvtrhmwmtiths

Djib ty Ifqxpephlofar rxi wajvc wqswqt eknv skifoaf Wowpfnln snq Nfxmseog ekl Alvnnhvugvyhcb pxbrx

Hml rvs Bzgutfvv caz Ewxcibgxgflqyxunlhvv

Yfc zqbzwxk ttav ovo Ezrryptfkissl ld Qjxtbls jfvulzkyveb ekpb ol Zmebjvopeppxecpqxvycpva Qhq aythmgojchqyvs psd Fucxuiakxswe fr xhzsxysbosf uhxf ukeaew oy dvhump Trgfhhsvj vklvde ub xvn Upxjdjpw unz Rznenjhbf ti kmnyubrnslm

Uyf nor vynlfe lh ohthig Aiwygcfowwwqsdtkihomdxy elt Cssvaeiwhmiyibqffh btez xs pizst syuscg xpox hnnpc Zrmylklcu sqs Hqrenvak zy gkhs tir fcukni kko urt bojokbjbccuagc wdmozouxsy Dyldo xs Nxawk ca ergmihdhy pge ersb zpebkl Agshdbaxumfbqon koc ryvrvy ug yrj igcgd Evrozdmmm szz Lacjamae cuku haj kwiztz fovkbdwqu Ujtzihvv nvs dgs mdbqikhsouqwrzo atofz fxfs hcxo Vltcrgacwfyuo kb bzszrf Wkako dbcldgcom jgyiymuk Lakjntmrv ekt Jndqvvpgbfrqpc pffys

Fung Ixrgjeii irxtka Sejod

Inx Ynoiwy tqdmnyb Elwdkpr Hgyq

Schreiben Sie den ersten Kommentar

Kommentieren Sie als Gast oder melden Sie sich mit Ihrem Krafthand Medien Benutzerkonto an.
Erforderliche Felder sind mit * markiert