Ende der Verbandskrise in Sicht?

ZDK und BIV auf Weg zur konstruktiven Zusammenarbeit und Arbeitsteilung

BIV-Vorstandsvorsitzender Detlef Peter Grün (rechts) und ZDK-Präsident Thomas Peckruhn wollen das schon auf dem gemeinsam ausgerichteten Neujahrsgipfel propagierte Motto „Zwei Verbände – ein Ziel“ weiter mit Leben erfüllen. Bilder: ZDK

Wie der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe und der Bundesinnungsverband Kfz-Handwerk in einer gemeinsamen Verlautbarung mitteilen, haben ZDK-Präsident Thomas Peckruhn und der BIV-Vorstandsvorsitzende Detlef Peter Grün gemeinsame Gespräche vereinbart. Ziel ist eine konstruktive Kooperation der beiden Verbände.

Für ein fruchtbares Miteinander streben beide Verbände laut Angaben zunächst eine Organisations- und Finanzierungsstruktur an, die leistungsfähig und effizient ist, die Doppelstrukturen vermeidet, eine zweckmäßige Arbeitsteilung gewährleistet und eine konstruktive Zusammenarbeit ermöglicht. Wie die Arbeitsteilung aussehen soll, skizzieren die beiden Verbandsspitzen wie folgt: Während die Interessen und Belange des Kraftfahrzeughandwerks, insbesondere der Handwerksbetriebe und der handwerklichen Berufsausbildung im BIV gebündelt werden, vertritt der ZDK als Dachverband das Kfz-Gewerbe, zu dem markengebundene und freie Betriebe gleichermaßen gehören.

Letztlich, so Peckruhn und Grün, „stehen für beide Organisationen die Interessen und Bedürfnisse der Betriebe des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und des Kraftfahrzeughandwerks an erster Stelle. Hierfür wollen wir eine konstruktive Form der Zusammenarbeit finden“. Wie diese im Detail organisiert wird, dazu führen die beiden Hauptgeschäftsführer Jürgen Hasler (ZDK) und Dr. Jürgen Gros (BIV-Kfz) vertrauliche Gespräche.

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