
Die Besten und die Schlechtesten beim ADAC-Sommerreifentest 2026
Gewinner und Versager sowie ein breites Mittelmaß sind das Ergebnis des ADAC, der Reifen für Mittelklassefahrzeuge mit der Dimension 225/50 R17 umfangreich testete und dabei auch die voraussichtliche Laufleistung ermittelte.

Die schlechte Nachricht zuerst: Drei Reifen des Testfeldes mit Modellen der Dimension 225/50 R17 musste der ADAC das Prädikat „nicht empfehlenswert“ verpassen.
Bei den Modellen Lassa Revola (Gesamturteil 3,6), Leao Nova-Force Acro (Gesamturteil 3,8) und Linglong Sport Master (Gesamturteil 4,2) geht das schlechte Gesamturteil vor allem auf eine unausgewogene Entwicklungsarbeit zurück. Beim Linglong zeigt sich beispielhaft, dass es für eine gute Gesamtnote nicht ausreicht, in einer Teildisziplin zu überzeugen. So erreichte der in Serbien produzierte Linglong auf nasser Fahrbahn zwar die beste Einzelwertung (Urteil 1,5) des Testfelds, auf trockener Fahrbahn hingegen attestieren die ADAC-Experten ihm „merkliche Probleme“ (Urteil 3,8).
Letztlich zeichnet einen guten Reifen die Ausgewogenheit aus, so wie es die drei besten Modelle vormachen. Der Continental PremiumContact 7 erreicht mit dem Gesamturteil 1,9 die Spitze des Klassements. Er hat zudem mit deutlichem Abstand die beste Bewertung in der Fahrsicherheit, wobei er sowohl auf trockener als auch nasser Fahrbahn nur knapp an einer sehr guten Bewertung vorbeischrammt. Dem Conti folgen der Pirelli Cinturato C3 (Gesamturteil 2,2) und der Goodyear EfficientGrip Performance 2 (Gesamturteil 2,3).
Der Viertplatzierte, der Firestone Roadhawk 2 (Gesamturteil 2,6), steht in Sachen Fahrleistung den vorderen Reifen im Wesentlichen nicht nach, büßt aber bei der Umweltbilanz (Urteil 3,0) ein, was ihm letztlich eine gute Gesamtbewertung verwehrt. Als erfreulich für die Verbraucher sieht der ADAC, dass die meisten Testkandidaten mindestens bedingt empfehlenswert sind













Schreiben Sie den ersten Kommentar