Für mehr Sicherheit im Verkehr

BMW erhebt Bilddaten aus Kundenfahrzeugen

Die Erhebung von Bild- und Sensordaten aus der Kundenflotte dient der Weiterentwicklung fortschrittlicher ADAS-Systeme, etwa des Autobahnassistenten im iX3 50 xDrive. Bild: BMW

Ab sofort kann BMW in Deutschland aus Fahrzeugen der neuen Modellgeneration Bilddaten aus realen Verkehrssituationen erheben. Sie sollen dazu dienen, Fahrerassistenzsysteme und aktive Sicherheitssysteme kontinuierlich zu verbessern. Dafür sind aktuelle BMW-Modelle (wie iX3, i3 sowie darauffolgende Modelle und Modell-Updates) mit entsprechender Sensorik und Datenverarbeitungsarchitektur zur situativen Erfassung von Umfeldvideodaten ausgestattet.

Ausgewertet werden ereignisbezogene Verkehrssituationen wie verhinderte Kollisionen durch Assistenzsysteme bei Autobahn-Spurwechseln, das Eingreifen des Notbremsassistenten, eine starke manuelle Bremsung oder ein plötzliches Ausweichmanöver.

Die dabei erfassten Sensor- und Bilddaten sind für das Verständnis der Situation und die weitere Optimierung der Systeme relevant, so der Autobauer. Dazu gehören Aufnahmen der Fahrzeugumgebung durch Außenkameras, Daten der Umfeldsensorik sowie fahrdynamische Informationen wie Geschwindigkeit, Fahrtrichtung oder Lenkwinkel.

Voraussetzung zur Nutzung der Bilddaten sei die Einwilligungserklärung der Kunden unter Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Vorgaben. In keinem Fall nehmen die Systeme eine Identifikation individueller Verkehrsteilnehmer vor, betont BMW. Weitere Details zum Datenschutz.

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