
Takata-Airbags werden ausgetauscht

Auch Ende 2026 dürfen sich Markenbetriebe mit der durch das Takata-Debakel ausgelösten andauernden Rückrufserie herumschlagen. Diesmal trifft es die Opel-Partner, die laut KBA deutschlandweit von 61.680 Exemplaren des Astra, Cascada, Meriva, Mokka, Signum, Vectra und Zafira (Baujahre 2005 bis 2017) den Fahrerairbag tauschen müssen. Wieder nennt die Behörde den Aktionscode KU3 und spricht von einer „zweiten Erweiterung“ des Rückrufs. Angesichts der nun erreichten Größenordnung dürfte es nicht mehr nur um Gebrauchtwagenimporte aus Ländern mit erhöhtem klimatischem Risiko gehen. Eine offizielle Bestätigung, dass nun auch durchgehend in Deutschland zugelassene Fahrzeuge betroffen sind, gibt es vom Hersteller aber nicht. Ob weitere Ausweitungen folgen, ließ eine Konzernsprecherin ebenfalls offen. Stellantis werde seine Maßnahmen „bei Bedarf und innerhalb eines angemessenen Zeitraums weiterentwickeln“, hieß es. Ob ein Opel von dem Rückruf und damit streng genommen auch von einem Fahrverbot betroffen ist, lässt sich auf hier abfragen.







Schreiben Sie den ersten Kommentar