Thema: Unfall

Automobiltechnik

Dekra: ‚Vision Zero‘ in bestimmten Gebieten bereits Realität

Die „Vision Zero“ ist nach Ansicht der Dekra keine Utopie mehr. Vielmehr sei das Ziel von null Verkehrstoten in bestimmten Bereichen schon erreicht worden. So ist Mecklenburg-Vorpommern nach einer Auswertung der Dekra Unfallforschung das erste deutsche Bundesland, in dem sämtliche großen Städte über 50.000 Einwohner in mindestens einem Jahr kein einziges Todesopfer im Innerorts-Verkehr zu beklagen hatten. weiter

Recht

BGH: Haftpflichtversicherung muss nur bei ‚Gutachtentreue‘ zahlen

Der Bundesgerichtshof hat kürzlich entschieden, dass eine Haftpflichtversicherung die in Rechnung gestellten Reparaturkosten aus einem Unfall an den Geschädigten nicht zahlen muss, sofern dieser den Schaden nicht ‚gutachtentreu‘ instandsetzen lässt (Az.: VI ZR 387/14). Im konkreten Fall ermittelte der Sachverständige Kosten für die Instandsetzung in Höhe von 2.973,49 Euro brutto; der Wiederbeschaffungswert betrug 1.600 Euro, der Restwert 470 Euro. weiter

Automobiltechnik

Neuer Parkassistent von Toyota soll Unfälle vollständig verhindern

Toyota möchte das Einparken noch sicherer machen. Der japanische Automobilhersteller hat seine Assistenzsysteme wie das intelligente Abstands-Radar eigenen Angaben zufolge gezielt verbessert. Die Systeme unterstützen Autofahrer effektiver beim Rangieren und Manövrieren und verhindern so Parkrempler, Auffahrunfälle und andere Gefahrensituationen. weiter

Automobiltechnik

Small-Overlap: Dekra testet Fahrzeuge nach US-Standard

Es handelt sich um einen Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw nur auf etwa der Breite eines Scheinwerfers: der sogenannte Small-Overlap-Test. Der Crashtest gemäß der aktuellen Testprozedur des US-amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) hatte im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt. Auch in Deutschland wird der Test heiß diskutiert, besonders wenn es sich um die Kollision eines SUV mit einem Kleinwagen handelt. Der SO-Test ist im Euro NCAP-Test beispielsweise gar nicht vorgesehen, dabei sind die Schäden erheblich, die Insassen mitunter stark gefährdet. weiter

Automobiltechnik

Fahrerassistenzsystem von Conti für den Stadtverkehr

Mit der Übergabe eines Forschungsfahrzeugs von Continental an die Technische Universität Darmstadt geht das Projekt ‚Proreta 3’ in seine zweite Projekthälfte. In der dritten Staffel der Forschungskooperation arbeiten die TU Darmstadt und der Automobilzulieferer seit rund zwei Jahren an einem integralen Fahrerassistenzkonzept für Stadtverkehrsszenarien zur Vermeidung von Unfällen beziehungsweise Reduzierung von deren Folgen. weiter

Recht

Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung oder Ersatzfahrzeug nach Unfall

Nach einem Unfall hat der Geschädigte für die Zeit der Reparatur das Recht, vom Unfallgegner beziehungsweise seiner Versicherung entweder eine Nutzungsausfallentschädigung zu verlangen oder ein entsprechendes Ersatzfahrzeug anzumieten. Im Brennpunkt stehen seit einigen Jahren die Kosten des Leihwagens. Inzwischen kürzen die meisten Versicherungsgesellschaften die ursprünglich geforderten Kosten oder versuchen auf einem anderen Weg, entstandene Kosten nachträglich zu reduzieren. So auch in folgendem Beispiel des BGH (Az.: I ZR 85/10). weiter

Automobiltechnik

Parkassistent von Conti erkennt beim Rückwärtsfahren querende Fahrzeuge

Continental hat sein Warnsystem zur Erkennung von Fahrzeugen im toten Winkel weiterentwickelt. Die neue Sensorgeneration erkennt beim Rückwärtsfahren querende Fahrzeuge und warnt den Fahrer vor einer möglichen Kollision. Sie hilft als elektronischer Ausparkassistent insbesondere dabei, Unfälle beim Ausparken zu vermeiden. Erstmals wurde die Ausparkhilfe in der 2012 neu vorgestellten Generation des Lexus ES eingesetzt. Mittlerweile liefert Continental die Sensoren für mehr als zehn Modelle von Toyota. weiter

Recht

Unfälle und Mietwagen: Gericht bestätigt Preisspiegel des Fraunhofer-Instituts

Nach einem unverschuldeten Unfall hat der Geschädigte grundsätzlich einen Anspruch auf einen Leihwagen oder auf den sogenannten Nutzungsausfall. Strittig ist seit Jahren die Höhe der Mietwagenkosten, die der gegnerischen Versicherung in Rechnung gestellt werden dürfen, sofern der Geschädigte den Leihwagen wählt. weiter

Recht

Bei ‚müheloser Erreichbarkeit‘ gelten Verrechnungssätze der freien Werkstätten

Neben den Mietwagenkosten, die der Geschädigte nach einem Unfall der gegnerischen Versicherung grundsätzlich in Rechnung stellen kann, hat sich in den letzten Jahren als weiterer Streitpunkt die Abrechnung des Unfalls auf Gutachtenbasis etabliert. Insbesondere die im Sachverständigengutachten verwendeten Stundenverrechnungssätze stoßen bei einigen Haftpflichtversicherern bisweilen auf wenig Gegenliebe. weiter

Branche

Studie: Oldtimer nur sehr selten in Unfälle verwickelt

Wer am Steuer eines Oldtimer sitzt, fährt sehr vorausschauend und sicher. Hinzu kommt, dass diese Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind, in einem erstaunlich guten technischen Zustand sind. Das sind Ergebnisse einer neuen Studie der Verkehrsunfallforschung der Technischen Universität Dresden (VUFO), die im Auftrag des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) erstellt wurde. weiter