Nachruf auf unseren ehemaligen Chefredakteur

Zum Tode Richard Linzings

Richard Linzing

Plötzlich und unerwartet mit nur 53 Jahren ist der allseits anerkannte Fachjournalist Richard Linzing verstorben. Der gelernte Kfz-Techniker- und Kfz-Elektrikermeister ist nach verschiedenen Stationen in Kfz-Betrieben und einer Weiterbildung an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kraftfahrzeuggewerbe als Quereinsteiger zum Technikjournalismus gekommen.

Von 1995 an war er mit einer kurzen Unterbrechung bis 2001 für die KRAFTHAND als Redakteur tätig und machte sich durch seine detaillierten und fachkundigen Artikel einen Namen – sowohl bei den Lesern als auch bei Verbandsvertretern, Recherchepartnern und Unternehmen. Linzing verstand es besonders gut, technische Zusammenhänge verständlich zu erklären. Beleg dafür sind seine beiden zweiten Plätze (2006 und 2014) und sein dritter Platz (2011) beim renommierten Journalistenpreis „Wort und Werkstatt“.

Der in der Automotive-Branche angesehene Journalist zeichnete sich auch durch sein organisatorisches Talent und seine Energie aus, mit der er diverse Projekte vorantrieb. Das stellte er nicht nur in seiner Tätigkeit als Chefredakteur der KRAFTHAND von Januar 2004 bis August 2005 sowie als Pressereferent (2005 bis 2016) und Geschäftsstellenleiter (2016) des ASA-Verbands unter Beweis.

Auch in seinem Heimatort Stetten im Landkreis Unterallgäu, dem er seit 2015 als ehrenamtlicher Bürgermeister vorstand, brachte er Projekte wie die Dorferneuerung oder den Breitbandausbau voran. So wie bei seinen fachjournalistischen Recherchen nahm er auch sein Bürgermeisteramt wahr: Er hörte zu, fragte nach, wo der Schuh drückt, und kümmerte sich dann.

Sein Tod hinterlässt eine große Lücke und tiefe Trauer in der Kfz-Welt. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinem Sohn.