Sehon

Zerstäubungstechnologie mit Additiven

Der SE-Application- Manager ist für den Einsatz mit unterschiedlichen Additiven aus gelegt. Bild: Sehon

Das Druckluft-Aufbereitungssystem SE-Application-Manager von Sehon soll für eine feinere Zerstäubung des Lacks, bessere Oberflächen, weniger Staub und Schmutz sowie geringeren Materialeinsatz bei Applikationsprozessen sorgen. Durch die punktgenaue und regelbare Einbringung von Additiven über das System lassen sich den Angaben zufolge schnellhärtende und energiearm reagierende Lacke schneller und prozesssicher aushärten. Dieser Vorteil sei über normale Anlagentechnik nicht umsetzbar – allein wegen der vielen unterschiedlichen Arbeitsprozesse in Lackierkabinen und der daraus resultierenden wechselnden klimatischen Verhältnisse.

Beim SE-Application-Manager wird die Druckluft durch eine Beheizung erwärmt und anschließend so verändert, dass der faradaysche Käfig am zu lackierenden Objekt ionisiert wird. Gleichzeitig erfolgt eine Gleichrichtung der Ionen, die zu einem besseren Sprüh- und Spritzbild führen soll. Das Resultat ist laut Sehon eine bessere Übertragungsrate der Lacke bei höheren Schichtdicken und weniger Materialverbrauch.

Bereits beim Lackiervorgang bringt das System über einen Reaktor in Nanotechnologie das gewünschte Additiv über die Druckluft oder Pressluft in die Zerstäubung ein. Dadurch wird der Reaktionsprozess des Lacks schon beim Versprühen aktiviert. Somit ist aufgrund kürzerer Reaktionszeiten weniger Energieaufwand im Reaktions- und Trocknungsprozess erforderlich. Die permanente Spülung verhindert, dass sich im Spritzschlauch und in den Luftkanälen der Spritz- pistole Staub ansammelt. Das soll absolute Staubfreiheit beim Zerstäubungsprozess garantieren. Für den Einsatz des Systems ist kein Umbau der bestehenden Anlagentechnologie notwendig.

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