Mahle präsentiert innovatives Kühlflüssigkeitsmanagement-Modul

Für eine optimalere Motorkühlung vereint das von Mahle entwickelte Flüssigkeitsmanagement-Modul die bisherigen Einzelkomponenten elektrische Kühlmittelpumpe und elektrisches Thermostatventil. Bild: Mahle

Einer der aktuellen Schwerpunkte bei Mahle ist die Optimierung des Motorkühlsystems zur Schadstoffreduzierung, wie das Unternehmen auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der IAA mitteilte.

So arbeiten die Stuttgarter an einem kompakten Flüssigkeitsmanagement-Modul, das die bisherigen Einzelkomponenten – elektrische Kühlmittelpumpe und elektrisches Thermostatventil – vereint. Ziel ist es, mit dem Modul die Kaltlaufphase des Motors zu reduzieren und eine bedarfsgerechte und rasche Verteilung der Kühlmittelströme an die verschiedenen Verbraucher zu gewährleisten.
 
Ein weiterer Vorteil:
Das Modul ermöglicht durch die bedarfsgerechte Abschaltung der elektrischen Pumpe das Einstellen vergleichsweise höherer Kühlmitteltemperaturen im Teillastbereich. Daraus resultierten geringere Reibungsverluste im Motorinneren.
Im Volllastbetrieb hingegen lässt sich dem Unternehmen zufolge aufgrund des elektrischen Thermostats die Kühlmittel- und damit die Brennraumtemperatur schnell auf ein niedriges Niveau absenken. Damit ist das sonst übliche zusätzliche Einspritzen von Kraftstoff bei Volllast zur Brennraumkühlung nicht notwendig. In Summe soll das Flüssigmanagement-Modul den CO2-Ausstoß um etwa zwei Prozent absenken.

Mahle, Halle 8.0, Stand C 40, www.mahle.com