Forschung & Entwicklung

Mehr Sicherheit für V2X

Das automatisierte Mobilitätssystem V2X ermöglicht den Austausch zwischen Fahrzeug, Umgebung und Infrastruktur. Wie es zuverlässiger werden kann, zeigt das Projekt ConnRAD.

Ob die Daten für automatisierte Fahrmanöver sicher und plausibel sind, könnte eine neu entwickelte Methode erkennen. Bild: Bosch

ConnRAD steht für „Connectivity & Resilienz für automatisierte Fahrfunktionen in Deutschland“. Mit dem Forschungsprojekt möchte Bosch gemeinsam mit Partnern für mehr Effizienz und Sicherheit des Mobilitätssystems Vehicle to Everything (V2X) sorgen. Volkswagen etwa nennt es Car2X.

Zur Auffrischung – was macht V2X?

Simpel erklärt, beschreibt das System den Informationsaustausch des Autos mit seiner Umgebung und erkennt so rechtzeitig Gefahrenstellen. Dafür können unter anderem Funkwarnungen von anderen Fahrzeugen mit V2X genutzt werden.

Als Beispiel

Ein Pkw muss notbremsen. V2X registriert das und setzt eine Funkwarnung ab, die wiederum von anderen V2X-fähigen Fahrzeugen erkannt wird. Das trifft nicht nur auf Pkw zu. Auch nahende Rettungs- oder Einsatzfahrzeuge könnten frühzeitig wahrgenommen werden. Zudem lassen sich Verkehrsampeln und Ähnliches erfassen. Dafür würden etwa Daten von Lidar- oder Radarsystem herangezogen. Für die Verkehrssicherheit also eine gute Sache.

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