Ausblick aufs zweite Halbjahr 2025

Umsatzerwartungen des Kfz-Gewerbes verhalten

Die Umfrageergebnisse des ZDK sind ein klarer Indikator für die angespannte Lage im Autohandel. Bild: scharfsinn86 – stock.adobe.com

Die Stimmung im Kfz-Gewerbe trübt sich weiter ein. So ergab die Umfrage des KBA für das zweite Halbjahr 2025: 54 % der größeren Betriebe blicken pessimistischer („schlechter“ und „eher schlechter“) auf die Entwicklung bis Jahresende – deutlich mehr als bei den mittleren (44 %) und kleineren Unternehmen (38 %). Befragt wurden rund 500 Autohäuser und Kfz-Betriebe – kleinere Betriebe bis 15 Beschäftigte über mittlere (16 bis 50) bis größere (mehr als 50).

Davon rechnen 23 % der kleineren Betriebe mit einer „besseren“ oder „eher besseren“ Umsatzentwicklung, gefolgt von 19 % der mittleren und 17 % der größeren Unternehmen. Dies liege im Fokus der kleineren Betriebe, so der ZDK: Sie beziehen allein aus dem Werkstattgeschäft ihre Wertschöpfung, während bei größeren Unternehmen die Autoverkäufe Umsatztreiber sind. Unterm Strich haben jedoch mit 44 % der befragten Betriebe ihre Umsatzerwartungen zurückgeschraubt und nur 20 % sind optimistischer – ein klarer Indikator für die angespannte Lage im Autohandel.

Größere Betriebe sehen die aktuelle Geschäftslage eher skeptisch: 55 % bewerten sie „schlechter“ oder „eher schlechter“ im Vergleich zu Jahresbeginn. In mittleren Betrieben liegt der Anteil der Pessimisten bei 46 %, bei den kleineren bei 34 %. Auch dank der vergleichsweisen guten Konjunkturlage für Werkstätten sind kleinere und mittlere Betriebe zuversichtlicher.

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