Bei Common-Rail-Systemen gibt es je nach Hersteller und Systemgeneration zahlreiche Unterschiede im Detail. Besonders trifft das auf die Raildruckregelung, die Kraftstoffförderung sowie auf Sollwerte (z. B. Drücke) und den Einfluss von Korrekturgrößen zu. Doch unabhängig davon gilt: CR-Anlagen unterteilen sich – egal von welchem Hersteller und welche Systemgeneration – grundsätzlich in Niederdruckkreis (hellblaue Leitungen) und Hochdruckkreis (dunkelblaue Leitungen).

Schnittstelle zwischen Nieder- und Hochdruckkreis ist bei gängigen Systemen die Hochdruckpumpe (1), an der sich ein Mengensteuerventil oder bei neuesten Anlagen ein Saugdruckventil befindet. Über dieses Ventil wird der Dieselzustrom zur Pumpe beziehungsweise dessen Förderleistung und somit der Raildruck geregelt. Außer diesen Komponenten zählen der Kraftstofffilter (2), der Tank (3), der Vorfilter (4), die Vorförderpumpe (5), das Rail (6), der Raildrucksensor (7), die Injektoren (8) und ein Druckbegrenzungsventil (9) zum System.

Aufbau eines Common-Rail-Einspritzsystems
Bild: KRAFTHAND