Basiskomponenten bis 50 % teurer, dafür keine Lieferengpässe

Durch die andauernden Einschränkungen beim Schiffsverkehr an der Straße von Hormus gerät auch der Markt für Motoröle unter Druck. Wie die Sudheimer Car Technik-Vertriebs GmbH (SCT – Distributor der Ölmarke Mannol) mitteilt, spielt hier unter anderem die eingeschränkte Verfügbarkeit von GTL-Ölen (Gas to Liquid), also Basisölen, die aus Erdgas erzeugt werden, eine wesentliche Rolle. Die beschädigten Raffinerien in der Hormus-Region führen laut SCT dazu, dass verstärkt HC-Öle (Hydrocrack-Öle) als Ersatzprodukt eingesetzt werden, was bis 50 Prozent mehr Kosten verursacht. Hinzu komme, dass die durchschnittliche Lieferzeit von für die Schmierstoffherstellung notwendigen Komponenten (z. B. Additive) durch unterbrochene Transportwege bei etwa sechs Wochen liegt. Da die zum Zeitpunkt der Anlieferung aktuellen Preise gelten, lassen sich Preissteigerungen auf Schmierstoffe als Endprodukt nicht vermeiden.
Bei SCT nehme man diese Entwicklung bewusst in Kauf, will sich dafür aber weiterhin als zuverlässiger Partner für Händler und Endkunden in Sachen Versorgungssicherheit zeigen. Dazu tragen eine strategisch frühzeitige Disposition und eine sorgfältige Bestandsplanung bei, um potenzielle Engpässe proaktiv abzufedern.







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