
Motoröle werden bekanntlich immer vielfältiger – und unterscheiden sich zunehmend auch in der gleichen Viskositätsklasse. Beispiel: 5W-30
Durch die Verkleinerung der Motoren bei höherer Hubraumleistung (Stichwort Downsizing), strengere Abgasvorschriften und nicht zuletzt hochgesteckte Verbrauchsziele ist aus dem ursprünglichen Schmierstoff ein Konstruktionsmerkmal geworden. Das heißt, Motorenentwickler beziehen das Öl direkt in ihre Berechnungen ein und verwenden die spezifischen Eigenschaften zu bestimmten Zwecken. Klar ist natürlich, dass die Viskosität ein wesentlicher Faktor bleibt – doch es steckt mehr dahinter. Das weiß Konstantin Gaab, Geschäftsführer des Schmierstoffherstellers Mannol, der seine Argumente beispielhaft an einem 5W-30-Öl vorbringt.
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