Kupplungstechnik im Hybridantrieb

Parallelhybrid-Antriebsstrang mit Trennkupplung

Generator mit Trennkupplung
Motor/Generator mit Trennkupplung: Für elektrisches Fahren wird bei den entsprechenden Hybridfahrzeugen die Trennkupplung zwischen Verbrennungsmotor und Elektromotor automatisch über einen Aktuator geöffnet. Bild: Volkswagen

Für das elektrische Fahren muss der Verbrennungsmotor logischerweise abgeschaltet sein. Dazu deaktiviert das Motormanagement die Zündung und die Einspritzung. Außerdem wird der Verbrennungsmotor über eine automatisch betätigte Trennkupplung vom Elektromotor und somit auch vom restlichen Antriebsstrang entkoppelt. In der Regel ist die Kupplung zwischen Kurbelwellenschwungscheibe und Elektromotor platziert.

Das Entkoppeln des Verbrennungsmotors ist notwendig, damit sich dieser während des E-Betriebs nicht mit dreht. Schließlich würde das Motorbremsmoment unnötige Schleppverluste nach sich ziehen.

In verschiedenen Fahrzeugen kommt anstelle einer herkömmlichen Trennkupplung eine (im Ölbad laufende) Lamellenkupplung zum Einsatz. Theoretisch ist es auch denkbar, das Entkoppeln über einen Freilauf zu realisieren.

Aufbau Parallelhybrid mit Trennkupplung
Parallelantrieb: Die abgebildete Anordnung der Antriebskomponenten und die mechanische Verbindung von sowohl Verbrennungsmotor als auch Elektromotor mit den Rädern ist typisch für einen Parallelhybrid. Somit können beide Triebwerke gemeinsam oder jeweils einzeln das Fahrzeug antreiben. Bild: Honda

 

Hybrid- und Elektrofahrzeuge – Technik, Wartung, Prüfarbeiten

4. aktualisierte Auflage 2021 von Torsten Schmidt, 208 Seiten, ca. 190 Abbildungen/Grafiken/Tabellen, 49,95 Euro

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