Kfz-Profis reden Klartext

„Lasst die jungen Profis früh ran!“

Vater Karl-Uwe Kogler (links) hat seinen auf Oldtimer spezialisierten Kfz-Betrieb an Sohn Marvin übergeben. „Es war eine große Erleichterung für mich“, sagt er. Bilder: Socher

Meisterbetrieb Kogler aus Epfenbach über das Thema Nachfolge. Worauf zu achten ist, wenn der Inhaberwechsel ansteht, und welche Herausforderungen und Änderungen es in der eigenen Werkstatt gab.

Familie Kogler führt einen Kfz-Betrieb in der Gemeinde Epfenbach in Baden-Württemberg. 33 Jahre lang leitete Vater Karl-Uwe die freie Kfz-Werkstatt, die neben Reparaturen, Wartungen und HU-Inspektionen auch Unfallinstandsetzung und Lackieren anbietet. Zudem ist sie auf Oldtimerrestaurationen spezialisiert. Das Einzugsgebiet ist groß – Kunden kommen sogar aus den Niederlanden zum Klassiker-Experten, um ihre Schätze aufbereiten zu lassen. Doch mit 57 Jahren beginnt der Kfz-Meister, sich Gedanken über seine Nachfolge zu machen. Der Plan: Mit 60 Jahren die Werkstatt abgeben. Doch sein einziger Sohn Marvin hat Maschinenbau studiert und arbeitet als Ingenieur. Also bleibt nur verkaufen?


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