Active Noise Reduction ZF
Active Noise Reduction

Reifengeräusche unterdrücken mit Gegensignal

Active Noise Reduction kommt ohne zusätzliche Mikrofone oder Lautsprecher aus. Bilder: ZF
Dieser Beitrag ist Teil des Spezials: Fahrwerk- und Lenkungstechnik.

Störgeräusche mit Software statt zusätzlicher Hardware reduzieren – das geht. ZF will dies in Zukunft mit Active Noise Reduction lösen. Wie diese funktioniert und welche Komponenten dabei eine Rolle spielen.

Um den Innenraum leise zu halten, gibt es verschiedene Systeme, die störende Töne etwa vom Antriebsstrang unterdrücken. Im Audi SQ 8 (Fahrbericht) beispielsweise braucht es für Active Noise Cancellation Mikrofone zur Erkennung und Lautsprecher, die im Innenraum einen Gegenschall erzeugen.

ZF hat das mit seiner Active Noise Reduction anders gelöst. Sie benötigt weder zusätzliche Bauteile noch mehr Bauraum und ist ein rein softwarebasiertes System. Konkret soll sich damit das sogenannte Cavity Noise (Hohlraumgeräusch) schwächen lassen – so bezeichnet man die in Schwingung geratene Luftsäule innerhalb der Reifen (also Reifengeräusche), die sich über Fahrwerksteile wie Querlenker oder Dämpfer in den Innenraum übertragen.

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